Pyrenäen - vom Atlantik zum Mittelmeer

Ordesa - Valle de Araza (6. und 7. Etappe)

 

 


Samstag 01. Juni bis Samstag 15. Juni 2019


NEU Pyrenäen - von San Sebastian am Atlantik nach Banylus am Mittelmeer (Perpignan) - Teil 2 der Vuelta los Gringos


13 Tourentage mit insgesamt 1213 Kilometern und 27 800 Höhenmetern


an vielen Tourentagen steht eine kürzere Strecke zur Wahl 


Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport


Übernachtungen in Gasthöfen und Hotels


Serac Joe Level 4

Kondition          
Fahrtechnik          

 

 

 

Kondition - eine sehr gute Grundausdauer ist erforderlich. Richtlinie: etwa 450 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg
Fahrtechnik - eine sichere Fahrtechnik auf steinigen Wegen ist erforderlich: mittel


Leistungen Organisation, Buchung der Unterkünfte, Führung, Betreuung und Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport.
Preis 1225,00.- Euro

Die Kosten für die Übernachtungen und Verpflegung (Halbpension etwa 70.- Euro pro Tag) müssen gesondert getragen und vor Ort bezahlt werden. Die Gesamtkosten der Trans Pyrenäen (14 Übernachtungen, Halbpension, 13 Tourentage mit Begleitfahrzeug und Gepäcktransport) betragen etwa 2400,00.- Euro.
Gegen eine Fahrtkostenbeteiligung in Höhe von 175,00.- Euro besteht die Möglichkeit der Anreise und Rückreise ab/bis München-Hohenbrunn mit dem Serac Joe-Bus inklusive Radtransport. Bitte geben Sie bei der Buchung an, ob Sie mit dem Serac Joe-Bus mitfahren möchten. 


GPS Die GPS-Tracks der Trans Pyrenäen sind nicht erhältlich. 


 

Programm: Von San Sebastian (Spanien) nach Perpignan (Frankreich)

Landkarte - vom Atlantik zum Mittelmeer


Samstag: Anreise
privat nach San Sebastian (Flughafen, Bahnhof). Es besteht eine Mitfahrgelegenheit im Serac Joe Bus gegen Fahrtkostenbeteiligung, Zustiegsmöglichkeiten bei München (Abfahrt Freitag gegen 23.00 UHR), Bregenz, Zürich, Bern und Genf. Übernachtung in Hotel (Spanien)


Sonntag: Erste Etappe nach Elizondo - die baskische Küste, am Anfang oder Ende der Pyrenäen?
San Sebastian (0 m) > Puerto Pasaia > Ermita de San Anton (260 m) > Bera (40 m) > Col de Lizarrieta (441 m) > Bagaitzeta (805 m) > Elizondo im Baztan-Tal (204 m), Übernachtung in Gasthof (Spanien)
Highlights - die Atlantikbucht von San Sebastian mit der Insel Santa Clara, der La Rhune-Blick und die Larrondo-Kammfahrt
69 km + 2000 Hm bergauf / 1800 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen


Montag: Zweite Etappe nach Pamplona - wo der Jakobsweg die Pyrenäen kreuzt 
Elizondo (204 m) > Elhorrietako (831 m) > Burdinkurutzeka (1092 m) > Roncesvalles (960 m) > Pamplona (445 m), Übernachtung in Hotel (Spanien)
Highlights - der Aussichtsberg Lindus und der Camino de Santiago Frances von den Pyrenäen in die Königsstadt Pamplona - die Straße der Sehnsucht
88 km + 2200 Hm bergauf / 1950 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen
kürzere Variante möglich 


Dienstag: Dritte Etappe nach Arguedas - durch die Halbwüste Bardenas Reales
Pamplona (445 m) > Alto de Perdon (760 m) > Rio Arga (340 m) > Tafalla (425 m) > Cima Guerinda (865 m) > Ujue-Erimita de la Blanca (800 m) > Desert de Bardenas (350 m) > Arguedas (260 m), Übernachtung in Gasthof (Spanien)
Highlights - das Dorf Uxua mit Blick auf die Schneegipfel der Pyrenäen und der Naturpark Bardenas Reales, Schauplatz von „Game of Thrones“
149 km + 2000 Hm bergauf / 2180 Hm bergab - keine Schiebepassagen
kürzere Variante möglich


Mittwoch: Vierte Etappe nach Huesca - durch einsames Pyrenäenvorland
Arguedas (260 m) > Balcon de Pilatos im Desert de Bardenas (460 m) > Ejea de los Caballeros (315 m) > Rio Gallego > Rio Soton > Huesca (465 m), Übernachtung in Hotel (Spanien)
Highlight - das Desert de Bardenas  
122 km + 1100 Hm bergauf / 890 Hm bergab - keine Schiebepassagen
kürzere Variante möglich


Donnerstag: Fünfte Etappe nach Ainsa - durch den Naturpark Sierra y Cañones de Guara
Huesca (465 m) > Pena de San Miguel > Mirador del Salto Roldan (1015 m) > Valle de Nocito (1180 m) > Barranco de Otin > San Belian > Ainsa (540 m), Übernachtung in Gasthof (Spanien)
Highlights - lange Trail-Abschnitte durch den Naturpark Sierra y Cañones de Guara 
100 km + 2600 Hm bergauf / 2520 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen
kürzere Variante möglich 


Freitag: Sechste Etappe nach Torla - zum Tor des Nationalparks Ordesa e Monte Perdido
Ainsa (540 m) > Valle de Añisclo > Añisclo Canyon > Nerin > Mirador Sierra de las Cutas (2120 m) > Torla (1020 m), Übernachtung in Hotel (Spanien)
Highlights - der Rio Bellos und die grandiose Schau in den Grand Canyon der Pyrenäen 
60 km + 1900 Hm bergauf / 1420 Hm bergab - keine Schiebepassagen
kürzere Variante möglich


Samstag: Siebte Etappe nach Gedre - über das Rückgrat der Pyrenäen wo es am spektakulärsten ist
Torla (1020 m) > Puente de los Cazadores im Valle de Arazares (1320 m, hier kommen die Bikes auf den Serac Joe-Bus und es geht per Pedes weiter, gute Bergschuhe sind Pflicht) > Barranco Cotatuero > Breche de Roland (2807 m, Rolandspalte) > Refuge des Sarradets > Puerto de Bujaruelo (2273 m) > Col des Tentes (2208 m, zu Fuß: 14 km, 1550 Hm bergauf und 660 Hm bergab; ab hier geht es wieder auf den Bikes weiter) > Cirque de Gavarnie (1420 m) > Gedre (1000 m), Übernachtung in Gasthof (Frankreich)
Highlights - der Ordesa-Nationalpark mit der Großen Schlucht (Arazas-Cayon), dem Verlorenem Berg (Monte Perdido) und der Rolandspalte (Brèche de Roland) sowie der Cirque de Gavarnie mit den höchsten Wasserfällen Europas
insgesamt 45 km + 2000 Hm bergauf / 2020 Hm bergab - Hinweis: bei schlechten Verhältnissen ist die Rolandspalte nicht passierbar, folgen wir der Pilgerroute über den  Bujaruelo-Pass nach Gavarnie


Sonntag: Achte Etappe nach Bagneres-des-Luchon - die Klassiker der Tour de France in den Haute Pyrénées an einem Tag
Gedre (1000 m) > Luz-Saint-Sauveur (700 m) > Col du Tourmalet (2115 m) > Vallee Campan (859 m) > Col d'Aspin (1489 m) > Arreau (709 m) > Col de Peyresourde (1569 m) > Bagneres-des-Luchon (648 m), Übernachtung in Hotel (Frankreich)
Highlight - „Le Géant du Tourmalet“ (der Riese des Tourmalet),
104 km + 3000 Hm bergauf / 3350 Hm bergab - keine Schiebepassagen
kürzere Variante möglich 


Montag: Neunte Etappe nach Bagergue im Vall d'Aran - unter dem höchsten Pyrenäen-Gipfel
Bagneres-des-Luchon  (648 m) > Col de Bareges (1751 m) > Col du Portillon (1293 m) > Rio Garona (710 m) > Colhada de Varrados (2050 m) > Bagergue (1419 m), Übernachtung in Hotel (Spanien)
Highlight - das Land um den  „König der Pyrenäen“ namens Aneto (3404 m) im Maladeta-Massiv
74 km + 2800 Hm bergauf / 2030 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen
kürzere Variante möglich


Dienstag: Zehnte Etappe nach Vicdessos - auf Schmugglerwegen nach Okzitanien
Bagergue (1419 m) > Port de Salau (2087 m) > Pont de la Taule-Couflens (567 m) > Col de la Trape (1111 m) > Aulus-les-Bains (750 m) > Port de Lers (1517 m) > Vicdessos (708 m), Übernachtung in Gasthof (Frankreich)
Highlights - der Trail vom Port de Salau und die Bergwelt um den Port de Lers
98 km + 2800 Hm bergauf / 3510 Hm bergab - etwa 30 Min. Schieben
kürzere Variante möglich


Mittwoch: Elfte Etappe nach Puigcerda - durch Andorra und über den höchsten Pyrenäen-Pass 
Vicdessos (708 m) > Soulcem-Stausee > Port de Rat (2540 m, Grenze Andorra) > Ordino (1280 m) > Coll d'Ordino (1987 m) < Canillo (1540 m) > Port d'Envalira (2408 m) > Pas de la Casa (Grenze Frankreich) > Col de Puymorens (1920 m) > Latour-de-Carol, (1230 m, Grenze Spanien) > Puigcerda (1180 m), Übernachtung in Hotel (Spanien)
Highlight - das Soulcem-Tal mit dem Übergang nach Andorra und einem unvollendeten Tunnel  
119 km + 3600 Hm bergauf / 3130 Hm bergab - etwa 60 Min. Schieben
kürzere Variante möglich


Donnerstag: Zwölfte Etappe nach Prats-de-Mollo im Haut Vallespir - die Rallye du Canigou zum Olymp der Katalanen
Puigcerda (1180 m) > Bourg Madame (Grenze Frankreich) > Llivia (Spanische Exklave) > Coll d'Egat (1600 m) > Vallee de la Tet (644 m) > Pic de Tres Esteles (2075 m) > Col de Mantet (1761 m) > Collade des Roques Blanches (2252 m) > Prats-de-Mollo-la-Preste (744 m), Übernachtung in Hotel (Frankreich)
Highlights - die Cretes-Trails am Pic de Tres Esteles und die Canigou-Schau
100 km + 2800 Hm bergauf / 3230 Hm bergab - etwa 60 Min. Schieben
kürzere Variante möglich


Freitag: Dreizehnte Etappe nach Banylus-sur-Mer - über den höchsten Berg zur Cote Vermeille
Prats-de-Mollo-la-Preste (744 m) > Maureillas-las-Illas (115 m) > Fort de Bellegarde (423 m) > Col du Perthus (271 m) > Pic Neulos (1256 m) > Pic Sailfort (960 m) > Col des Gascons (387 m) > Banylus-sur Mer (0 m), Übernachtung in Hotel (Frankreich)
Highlights - die Mont Alberes-Trails und das Mittelmeer
85 km + 1800 Hm bergauf / 2540 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen
kürzere Variante möglich 


Samstag: Rückreise
Ab Perpignan (Flughafen, Bahnhof) Heimreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus über Genf, Bern, Zürich und Bregenz nach München (Ankunft gegen 21.00 Uhr).

Cirque de Gavarnie, nach Hugo Viktor ein "Kolosseum der Natur" (7. Etappe)

Die Pyrenäen
ein majestätisches Bollwerk, wild und ursprünglich, vom Atlantik zum Mittelmeer 430 Kilometer lang. Die stark zerklüftete Gebirgskette trennt die iberische Halbinsel vom übrigen Europa, bildet eine natürliche Grenze zwischen Frankreich und Spanien.

"Pyrenäen - das war so eine rostbraune Sache auf der sonst grünen und schwarzen Karte, darin ein paar Bergkleckse standen, rechts und links gefiel sich die Karte in Blau, das war das Meer. Auch mußte man jedesmal ein kleines bißchen nachdenken, bevor man den Namen schrieb," bekannte Kurt Tucholsky in seinem Pyrenäenbuch.

Bereits 1995 hat Serac Joe die Grand Haute Randonnee ausgekundschaftet. 1 265 Kilometer und 37 600 Höhenmeter Erlebnisse und Eindrücke stehen nach drei Tourenwochen im Roadbook dieser Traverse von Saint-Jean-de-Luz am Atlantik entlang dem Rückgrat nach Banylus am Mittelmeer. Die Route passiert achtmal die zentrale Scheidewand, die zahllosen unwegsamen Quertäler fordern ihr Tribut. Einige Abschnitte führen durch Nationalparks, wo das Mountainbiken heute nur noch auf den für den öffentlichen Verkehr freigegeben Straßen erlaubt ist. (in zwei Wochen nicht durchführbar und zudem kurze Streckenabschnitte illegal). 

Etwas abseits der höchsten Berge und Cirquen, durch die Bergwüsten Spaniens, verlaufen die Wege der "Travesia de los Pirineos en bicicleta todo terreno" und des coast to coast grand raid mtb race Transpyr. (wer meint, auf diesem Weg die Besonderheiten der Pyrenäen kennen zu lernen, irrt! Wer den Schwarzwald durchquert, kann die Alpen zwar sehen, vom ihrem Charakter aber kaum etwas erfahren).

Dann gibt es da noch die "Le Raid Pyreneen VTT" und meine Freunde der "French-Connection", die mehr oder weniger dem Pyrenäen-Wanderweg GR 10 folgen - egal, was kommt! Es müssen lange und anstrengende Schiebepassagen bewältigt werden. (mit Bergradeln hat das oft nichts zu tun, zudem lange Streckenabschnitte illegal).

Der neue Kurs der >> Vuelta los Gringos << führt mehrmals ins Hochgebirge und über das Rückgrat hinweg, reiht Landmarke an Landmarke, erzählt jeden Tag eine andere Geschichte von dem Gebirge zwischen zwei Meeren. Diese Pyrenäen-Reise ist in erster Linie für ambitionierte Tourenbiker gedacht, die Neues erfahren wollen. Für Mountainbiker, die nur auf der Suche nach außergewöhnlichen Trails sind, gibt es bessere Destinationen. Die durchweg langen Tagesetappen können bei Bedarf abgekürzt oder durch Mitfahrt einzelner Streckenabschnitte im Serac Joe-Bully verkürzt werden. 

Desert de Bardenas (3. Etappe)

Castil de Tierra im Barranco Grande (4. Etappe)

Am Col de Tourmalet (8. Etappe)

San Martin du Canigou (12. Etappe)