seit 1989

Slowenia-1

SeracJoeLogo-k

TRANS SLOWENIEN

 Vom Triglav, dem Dreiköpfigen, Herrscher über Himmel, Erde und Unterwelt über die Julischen Alpen und den Karst zur Slowenischen Riviera - von Kranjska Gora nach Piran  

Trans Slowenien: Kranjska Gora > Piran (Via Alpe Adria)

Level 2 bis 3: für Fortgeschrittene und Könner

Fahrleistungen: 6 Etappen mit 9 350 Hm bergauf, 10 150 Hm bergab und 410 km, Begleitfahrzeug

 

Via Alpe Adria

Die Durchquerung Sloweniens (slowenisch Slovenija) beginnt an den westlichen Ausläufern der Karawanken in Kranjska Gora, deutsch Kronau, wo sich die Grenzen von Italien, Österreich und Slowenien treffen.
Am ersten Tourentag passieren wir den schroffen Gebirgsstock der Julischen Alpen mit verwegenen Berggestalten am Vrsic. Prisojnik, Razor und Triglav überragen das Dach der Berghütte Ticarjev Dom auf der Passhöhe. Die Nationalflagge Sloweniens, das seit Mai 2004 Mitglied der EU ist, ziert ein Symbol. Es stellt den Triglav dar - den Dreiköpfigen, Herrscher über Himmel, Erde und Unterwelt. Der Gipfel mit 2864 Metern markiert den höchsten Punkt Sloweniens, stellt den steinernen Thron der Julischen Alpen dar. Die Grenze zwischen Italien und Slowenien zerschneidet diese wilde, oben karstige und unten grüne Kalkgebirge in zwei Teile. Ist der Triglav der höchste und sagenreichste, der Jalouc der wildeste und kühnste, der Mangart der malerischte, der Razor der vornehmste, der Wischberg der strahlendste, der Kanin der fremdartigste, so ist der Montasch der gewaltigste Berg der Julischen Alpen.
Der Vrsic (1611 m, Werschetzpass) liegt im Triglav-Nationalpark, ist der höchste Straßenpass Sloweniens, der mittels 49 Haarnadelkurven, teilweise gepflastert mit groben Kopfsteinen, Kranjska Gora und das Dorf Trenta im Soca-Tal verbindet. Die Reifen walken abwechselnd über Schotter, grobe Kopfsteine und Asphalt. Eine gewaltige Statue von Julius Kugy, dem Pionier der Julischen, weist die Einfahrt zum Soca-Trail. Beschaulich, genussvoll, bisweilen aber auch Kraft und Technik erfordernd leitet uns der Weg den glasklaren Fluss hinab nach Bovec. Alte Nachschubwege führen uns über den aussichtsreichen Rücken des Stol 1200 Höhenmeter am Stück hinauf und wieder runter zum Etappenziel Kobarid, deutsch Karfreit. Die grenzenlose Schau und der Blick aus der Vogelperspektive auf Europas schönsten Wildfluss, die Soca, italienisch Isonzo, prägen die vielen Eindrücke des dritten Tourentages auf den Pisten und Trails an den Bergen Matajur und Kolovrat. Übernachtet wird in Tolmin, deutsch Tolmein, am Südrand der Julischen Alpen.
Die Route der Trans Slovenija verlässt nun das Soca-Tal und durchkreuzt Sloweniens einsame Karsthöhen mit dichten Wäldern und tiefen Höhlen. Der Waldberg Mali Golak und der Karstabbruch des Nanos-Plateaus ragen heraus. Die
Paradana-Eishöhle und die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Höhlen von Škocjan liegen am Wegrand.
Die Durchquerung Sloweniens endet in der alten Hafenstadt Piran im äußersten Südwesten an der Küste des Adriatischen Meeres. Übernachtet wird in ausgewählten Hotels und Gasthöfen. Das Gepäck transportiert der Begleitbus.

 

 

Landkarte

PROGRAMM: Trans Slowenien - Von Kranjska Gora nach Piran

Dr. Julius Kugy

SONNTAG:

Anreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus ab München-Hohenbrunn (Abfahrt gegen 12.00 Uhr) über Salzburg und Villach nach Kranjska Gora (Slowenien, Treffpunkt gegen 18.00 Uhr), gemeinsames Abendessen mit Tourenbesprechung in Pizzeria und Übernachtung in Hotel
 

Höhenprofil

MONTAG:

1. Etappe Im Schatten des Triglavs von der Planica-Grossschanze über das slowenische Stilfser Joch zum Soca-Wildwasserzentrum Bovec - ab Kranjska Gora (809 m) auf Schotter und Kopfsteinpflaster über den höchsten Straßenpass Sloweniens (Vrsic, 1611 m, mit Brotzeit in der Potarski dom na Vrsicu-Hütte, 1688 m) zur Soca-Quelle (886 m, mit Statue des Pioniers der Julischen Alpen Dr. Julius Kugy) im Triglav-Nationalpark, weiter auf Sträßchen, Pisten und Trails stets am Ufer des Wildflusses entlang nach Bovec (460 m), dem Wildwasser-Mekka der Julischen Alpen. Abendessen und Übernachtung in Gasthof 1000 Hm bergauf, 1350 Hm bergab und 68 km, keine Schiebepassagen

Soca

Höhenprofil

DIENSTAG:

2. Etappe Der glasklare Fluss - an und über der Soca - ab Bovec (460 m) Gipfelfahrt auf Asphalt, Piste und Trail zum Kreuz des Stol (1640 m). Nach der Schau vom Triglav bis zur Adria rollen die Reifen auf einer kehrenreichen Militärpiste zu den erfrischenden Badegumpen im wenig bekannten Nadiza-Canyon (280 m) und in das kleine Örtchen Kobarid (234 m) am Lauf der Soca. Abendessen und Übernachtung in Gasthof 1300 Hm bergauf, 1500 Hm bergab und 51 km, keine längeren Schiebepassagen

 

 


 

Am Stol
Höhenprofil

MITTWOCH:

3. Etappe Die 360 Grad-Schau vom Grenzberg Matajur - ab Kobarid (234 m) lange Bergfahrt auf einer vecchia strada militare zum Monte Matajur (1642 m) mit einem Panorama von den Alpen bis zur Adria, anschließend auf Wiesen- und Wald-Trails hinab nach Livek (690 m) und auf der Slowenischen Grenzkammstraße und Schleichwegen über den langen, aussichtsreichen Rücken des Kolovrat (1100 m) nach Tolmin (200 m). Abendessen und Übernachtung in Hotel 1950 Hm bergauf, 2000 Hm bergab und 50 km, keine längeren Schiebepassagen, kürzere Variante ohne den Kolovrat möglich

 


 

Höhenprofil

DONNERSTAG:

4. Etappe Der Berg und die Höhle im Ternowaner Wald - ab Tolmin (200 m) am steilen Hang der Skopica (450 m) auf verschlungenen Trails ins Tal der Trebusa (180 m) und entlang dem Wildfluss mit Wasserfällen und Tobeln, vorbei an abgelegenen uralten Bauernhäusern in den Ternowaner Wald, Bergfahrt zur Paradana-Eishöhle (1155 m hoch, 385 m tief und 1550 m lang), nach Rast bei der Iztokova Koca-Hütte (1260 m) am Aufschwung des Mali Golak (1490 m, höchster Berg im Hochkarst) tolle Trail-Abfahrt vom Vrata-Schanzentisch (1185 m) nach Ajdovscina (106 m). Abendessen und Übernachtung in Hotel mit eigener Brauerei und Casino 1700 Hm bergauf, 1800 Hm bergab und 73 km, keine längeren Schiebepassagen

Höhenprofil

FREITAG:

5. Etappe Im Karst Sloweniens über das Nanos-Plateau zur Höhlenburg Luegg - ab Ajdovscina (106 m) auf Asphalt und Schotter an der spektakulären Kante des Nanos-Bergzuges zur Vojkova-Berghütte (1262 m) auf dem Berg Plesa. Nach der Einkehr auf Trails und Pisten durch Bärenland zur Höhlenburg Luegg (520 m, Predjamski Grad), weiter durch die Reka-Schlucht (360 m) vorbei an den Höhlen von Škocjan (Unesco-Weltkulturerbe) ins Bauerndorf Slope (668 m, Meerblick) im Unterkrainer Hügelland. Abendessen und Übernachtung in Gasthof 1900 Hm bergauf, 1350 Hm bergab und 86 km, etwa 20 min Schieben

 

 

 

Höhenprofil

SAMSTAG:

6. Etappe An der Adriaküste endet Slowenien - ab Slope (668 m) auf groben Schotter zu den blühenden Wiesen auf dem Berg Slavnik (1028 m) mit Blicken über Italien, Slowenien und Kroatien hinweg. Nach toller Trail-Abfahrt über den Kameniscik-Karstrücken (879 m) hinweg ins einsame Grenzland zu Kroatien und durch das wilde Dragonja-Tal nach Piran (0 m), der Perle der Küstenstädte an der >> Slowenischen Riviera <<, Bad in der Adria, Abendessen und Übernachtung in Hotel 1500 Hm bergauf, 2150 Hm bergab und 83 km, keine längeren Schiebepassagen

Piran

 

SONNTAG:

Transfer mit dem Serac Joe-Bus von Piran nach Kranjska Gora (Fahrzeit betwa 2,5 Stunden), weitere Heimreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus nach Salzburg oder München (Fahrzeit etwa 4 Stunden).

 

 

ANFORDERUNGEN der Trans Slowenien-Tour

Level 2 bis 3

 

Kondition

 

 

 

 

 

Fahrtechnik

 

 

 

 

 

9 350 Höhenmeter bergauf, 10 150 Höhenmeter bergab und 410 Kilometer in 6 Etappen, keine längeren Schiebepassagen:

Kondition - sehr gute Grundausdauer erforderlich - Richtlinie: 300 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg

Fahrtechnik - ein besonderes fahrtechnisches Können ist nicht erforderlich