Von Almeria über die Sierra Nevada nach Granada Seven Summits Europe

Level 3 - für Fortgeschrittene und Könner
Fahrleistungen: 7 Etappen mit 12900 Hm bergauf, 12200 Hm bergab und 485 km, Rucksacktour
Preis pro Person: 955.- Euro
Termin: 23.09. - 01.10.2011
Tourguide: Achim Zahn
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Andalusien - Sierra Nevada
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SEVEN SUMMITS EUROPE: Von der Costa del Sol (Almeria, 0 Meter) über die Sierra Nevada (Mulhacen, 3482 Meter) zur Alhambra (Granada) |
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3482 Meter über dem Meer markiert der Gipfel des Mulhacen den höchsten Punkt der iberischen Halbinsel. 1983 war ich da schon einmal oben. Es war keine besonders große Anstrengung. Damals konnte man noch von Granada auf dem >> Camino de los Neveros << über die Collado del Veleta (3205 m) mit einem normalen Auto bis an den letzten Aufschwung des Mulhacen heranfahren. Nur 400 Höhenmeter mussten aus eigener Kraft bewältigt werden. Anschließend ist man auf dem rotsplittrigen >> Weg der Schneemänner << mit dem Auto zur Costa del Sol hinabgeholpert. Das ist heute streng verboten – zu gefährlich, natürlich auch zum Schutz des Hochgebirges im Nationalpark Sierra Nevada. 16 Berge überschreiten die Höhe von 3000 Metern. Ihr Haupt zeigt sich von November bis Ende Mai in der Regel schneebedeckt, die Stirn nach Norden hin schroff, steil und felsig, während der Hinterkopf nach Süden eher sanft und geschwungen zum Meer hin ausläuft. Riesige Geröllfelder und Schutthänge bilden das charakteristische Gewand von den zerrissenen Kragen bis zum Gürtel. Eiszeitliche Lagunas zieren den Mantel wie bunte Knöpfe. Durch frierendes Wasser wird das Gestein auseinandergesprengt. Die enorm hohen Sierra-Zacken kratzen den Regen vom Himmel. Extreme Temperaturunterschiede sorgen für Zündstoff. Unter 2000 Metern weicht die braune Hochsteppe grünem Gestrüpp, Büschen und sogar Wäldern. Erst unter 500 Metern Meereshöhe wird es richtig heiß, staubtrocken – Andalusien halt. Im Herbst 2011 erkundet Serac Joe dieses mediterrane Hochgebirge mit dem Mountainbike. Im Mittelpunkt steht die Bergfahrt im Sattel bis wenige Meter unter den höchsten Punkt der Sierra Nevada. (Mulhacen, 3482 Meter – seven summit europe – der höchste für Mountainbiker anfahrbare Punkt Europas). By fair means: Wir starten in Almeria auf Meereshöhe, überqueren die über 2000 Meter hohe Sierra de Gador und zwei Mal über 2000 Meter hoch das Rückgrat der Sierra Nevada bevor es am Mulhacen über die 3000 Meter-Marke hochgeht (Route aus der Satellitenansicht). Da es ausreichend Wasser, gute Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten (tabas, fisch und wildes fleisch, cerveza und sherry) an der Strecke gibt, verzichten wir auf ein Begleitfahrzeug. Das Gepäck wird im Rucksack transportiert. So können wir die geplante Route einfach umbauen und die Bergfahrt zum Mulhacen auch einen Tag früher oder später antreten. In der Sierra Nevada muss man in den Hochlagen immer mit widrigen Wetterverhältnissen rechnen. Auch bei Sonnenschein kann es dort oben sehr kalt werden und der Wind Fahrradfahren unmöglich machen. Die Ausrüstung entspricht der bei einer Alpenüberquerung. Wir fliegen ab Deutschland (München, Frankfurt, Düsseldorf und Berlin) über Madrid nach Granada. Der Rückflug erfolgt ab Granada. Die Bikes werden in handelsüblichen Radkartons aus Pappe verpackt, die wir in Almeria entsorgen. Für den Rücktransport besorgen wir uns in Granada neues Verpackungsmaterial (Kartonage und Klebefolie). Das hat weltweit immer ohne Probleme geklappt. Obwohl man auf den Caminos und Senderos in der Sierra Nevada oft den ganzen Tag keinem Menschen begegnet, sind die Flugverbindungen an den eigentlich vorgesehenen Flugtagen bereits so gut wie ausgebucht. Wir mussten deshalb den Tourenzeitraum um einen Tag verschieben. Doch auch bei dem neuen Termin sollte man nicht allzulange warten. Wie den erlebnisreichen Iceland-Cross von 2010 wird Serac Joe die Überquerung der spanischen Schneewand (Sierra Nevada) nur einmal durchführen. >> Siempre adelante - hasta la vista ! <<
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PROGRAMM Sierra Nevada: Von Almeria nach Granada |
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FREITAG, 23.09.2011: Anreise privat nach München, Frankfurt, Düsseldorf oder Berlin. Mittags Flug über Madrid nach Almeria (Ankunft gegen 18.00 Uhr), Abendessen und Tourenbesprechung in Restaurant/Bar, Übernachtung in Hotel
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SAMSTAG: 1. Etappe – TransGador: Zu den Silberminen der Sierra de Gador, ab Almeria (0 m) am Rio Andarax entlang nach Santa Fe de Mondujar (220 m), dann 50 km langer Anstieg auf Schotter zur aufgelassenen Silbermine Saliega (2055 m) in der Sierra de Gador, einem gottverlassenen Gebirge über der Costa del Sol, schließlich 30 Kilometer lange Abfahrt auf Schotter mit prächtigen Blicken auf die Gipfel der Sierra Nevada zurück ins Tal des Rio Andarax (813 m), Abendessen und Übernachtung in einem stilechten Country-Hotel der Bergsiedlung Benecid (855 m), 2200 Hm bergauf, 1350 Hm bergab und 107 km durchweg auf schmalen Teersträßchen und Schotterpisten (rund 80 km caminos)
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SONNTAG: 2. Etappe – Über die Sierra zum Rio Nacimiento, ab Benecid (855 m) auf Karrenwegen am Rio Andarax entlang abwärts (440 m) und durch 30 geschotterte Haarnadelkurven zum Barranco Ortega (1390 m) in der Sierra Nacimiento, an der Eremitage Lices vorbei zur Mittagspause im Bergdorf Ohanes (980 m), weiter auf steinigen Karrenwegen und Hirtensteigen durch den Barranco Hondo (1650 m) nach Abla (820 m) im Tal des Rio Nacimiento am Nordhang der Sierra Nevada, Abendessen und Übernachtung in Hotel, 1900 Hm bergauf, 1950 Hm bergab und 74 km, kurze Schiebestücke bergauf zum Barranco Hondo
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MONTAG: 3. Etappe – Bergauf, bergab durch die Sierra Los Canos (Barrancos), ab Abla (820 m) am Nordhang bergauf, bergab durch zahlreiche Barrancos zum Rifugio Puerto de la Ragua (2040 m) am Rückgrat der Sierra Nevada, schließlich lange Abfahrt über den Loma de los Molinos zu den riesigen Silberminen von Alquife (1198 m) und über Lanteira in das nette Städtchen Jeres del Marquesado (1234 m) am Fuße des Dreitausenders Cerro Pelao, Abendessen und Übernachtung in Hotel, 2200 Hm bergauf, 1800 Hm bergab und 91 km (rund 60 km caminos)
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DIENSTAG: 4. Etappe – Über den Hauptkamm der Sierra Nevada, ab Jeres del Marquesado (1234 m) lange Bergfahrt auf steilen und teils steinigen Caminos zum Refugio Postero Alto (1900 m), nach der Brotzeit auf dem anspruchsvollen Sendero Sulayr zur Collado del Lobo (2430 m) und anfangs weglos auf der Südseite des Hauptkammes hinab in das Bergdorf Yegen (1037 m), Abendessen und Übernachtung in Hotel, 1900 Hm bergauf, 2100 Hm bergab und 59 km, insgesamt etwa 30 min Schieben
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MITTWOCH: 5. Etappe – Durch die Alpurraja, ab Yegen (1037 m) anstrengende Bergfahrt auf dem Sendero Sulayr zum Cerro Gordo (1960 m, Canada Real) und über die Sierra las Zorros (2020 m) ins Bergdorf Trevelez (1476 m), bekannt für seinen luftgetrockneten Schinken. Nach der Mittagspause auf schönen Caminos am freien Südhang über die Pampa Ninique (1810 m) in das Bergdorf Capileira (1436 m), Abendessen und Übernachtung in Hotel, 1800 Hm bergauf, 1400 Hm bergab und 62 km, 15 min Schieben bergauf
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DONNERSTAG: 6. Etappe – Über den Mulhacen, ab Capileira (1436 m) lange Bergfahrt auf einem Camino über den Loma de Piedra Blanca-Rücken zur Laguna de Penon Negro (2900 m), dann auf einem Karrenweg zum Gipfel des Mulhacen (3482 m), anschließend Abstieg zur Laguna de la Caldera (3100 m) und Querung unter der Crestas los Machos auf einem Camino zum unbewirtschafteten Refugio del Cilindro (3200 m), Bergfahrt auf einer Straße zur Veleta (3398 m) und lange Abfahrt zum Albergue Universitario (2500 m) über der Sierra Nevada-Skistation, Abendessen und Übernachtung in Berghütte, 2500 Hm bergauf, 1450 Hm bergab und 50 km, insgesamt etwa 60 min Schieben
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FREITAG: 7. Etappe – Zur Alhambra, ab Station Sierra Nevada (2500 m) lange Abfahrt auf dem Camino de los Neveros mit kurzen Gegenanstiegen an den Cerros Santa Cruz und Don Luis nach Granada (685 m), Besichtigung der Alhambra, Abendessen und Übernachtung in Hotel, 400 Hm bergauf, 2200 Hm bergab und 40 km
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SAMSTAG, 01.10.2011: Rückflug abends über Madrid nach München, Frankfurt, Düsseldorf oder Berlin, weitere Heimreise privat
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ANFORDERUNGEN |
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Voraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen ist neben einer sehr guten Kondition vor allem Freude am und die richtige Einstellung zum Erlebnis „Hochgebirge in der Fremde“. Nur kurze Schiebepassagen. Ein fahrtechnisches Können ist erforderlich, sehr gute Grundausdauer - Richtlinie: 350 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg
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LEISTUNGEN |
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Organisation, Betreuung und Tourenführung, An- und Rückflug ab/bis München, Frankfurt, Düsseldorf oder Berlin inklusive Radtransport. Bitte geben Sie bei der Buchung den Abflughafen an.
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TERMIN UND PREIS bei mindestens 6 Teilnehmern |
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Fr 23.09. - Sa 01.10.2011 955.- Euro
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HINWEISE |
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Die Kosten für die Übernachtungen und Verpflegung (je nach Bedarf etwa 50.- Euro pro Tag) müssen gesondert getragen werden. Die Gesamtkosten der Sierra Nevada - Tour mit 8 Übernachtungen, Verpflegung, 7 Fahretappen, An- und Rückreise ab/bis Heimatflughafen betragen etwa 1400.- Euro Objektive wie subjektive Gründe (z.B. Schlechtwetter, Materialschäden, Krankheit) können zu einer Abänderung der geplanten Tagesetappen führen.
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AUSRÜSTUNG |
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Jeder Teilnehmer erhält mit der Buchungsbestätigung eine AUSRÜSTUNGS-CHECK-LISTE.
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