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Die Mountainbiker des Sdens.

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Seven Summits - die hchsten Gipfel aller Kontinente  

Sieben Kontinente hat die Erde, auf jedem stehen Berge, und jeweils einen gibt es, der die anderen berragt. Diese sieben Gipfel bilden den exklusiven Verein der >> Seven Summits <<. Jeder ambitionierte Bergsteiger kennt sie. Keiner aber wei viel um die hchsten mit dem Mountainbike anfahrbaren Ecken und Winkel dieser Erde. Sie alle zu meistern, kostet Zeit, Geld und sehr viel Kraft. Doch wem es gelingt, der hat die Welt buchstblich von oben erfahren.

Serac Joe nimmt die Herausforderungen dieses ehrgeizigen Projektes an, jede Saison ein neues Ziel, immer auf einen Zeitraum von rund zwei Wochen beschrnkt, sieben Jahre lang.

Allgemeine Infos zum Serac Joe-Seven Summits-Projekt

Wir verfolgen nicht das Ziel, die hchsten Gipfel aller Kontinente zu besteigen. Auch werden wir nicht unser Rad stundenlang auf einen Berg schieben, nur um eine Hhenmarke zu brechen und um anschlieend auf dem Bike posierend an der Hundeleine eines Bergfhrers ber einen Gletscher hinabgefhrt zu werden. Nein! Derart fragwrdige Aktionen berlassen wir Sportlern, die abhngig sind von der hirnlosen Sensationslust der Medien. Wir suchen den hchsten Punkt aller Kontinente, den man auf dem Rad >> by fair means << ansteuern kann. Das heit: wir mchten mglichst auf Meereshhe mit dem Radfahren beginnen und am Summit damit aufhren. Wenn man mal schieben muss, so bewegt sich dies im Rahmen unserer Vorgaben, wenn die Gehzeit nicht viel mehr als zwei Stunden betrgt und man bei guten Verhltnissen zumindest eine Chance hat zu fahren.

Ich bin es leid, in den Medien von Sportlern zu erfahren, die wieder einen neuen Hhenweltrekord mit dem Mountainbike aufgestellt haben. Von Ausdauermenschen, die die Gesetze der Natur durch ihre Schnelligkeit berlisten wollen. Und vom Kardung-La als hchsten Straenpass der Welt, nur 5602 Meter hoch. Ich glaube es war 1998, irgendwo in der Puna der Anden. Ich begegnete einem Indioburschen. Er war auf dem Weg zur Arbeit. Dazu sa er auf einem Fahrrad mit dem man bei uns vielleicht die Post ausfahren wrde. Seine Reifen knirschten ber den steinigen Belag einer Minenstrae. Die Nadel meines Thommen-Hhenmessers wies auf die 6200 Meter-Marke. Und die Strae ging noch ein ganzes Stck weiter bergauf. Wo das war, verrate ich nicht. Sollen doch die Schreiberlinge und Rekordschtigen dieser Zeit, so wie es sich fr eine gewissenhafte Arbeit gehrt, selbst Recherchen betreiben. Von einem Kardung-La-Pass wird man in diesem Falle nichts mehr lesen. Auch der Nevado Ojos del Salado braucht dann keine bikenden Hhenstrmer mehr abzuweisen.

Weitergehende Anfragen zu den >> seven summits for mountainbiker << bleiben unbearbeitet. Serac Joe wird das Ergebnis seiner Nachforschungen immer erst ein Jahr vor dem jeweiligen Unternehmen preisgeben.

2011 - European Summit: Mulhacen - 3482 Meter - Sierra Nevada - Spanien

Fr den Summit in Europa spielt es keine Rolle, ob man das russische Kaukasusgebirge geografisch zu Europa zhlt oder nicht. Der hchste anfahrbare Punkt am Elbrus (5642 Meter, der herrschenden Meinung entsprechend hchster europischer Berg) liegt bei etwa 3250 Metern ber Null. In den Alpen berbietet diese Marke der Thedulpass mit einer Hhe von 3300 Metern. 180 Meter darber endet der alte Karrenweg am Gipfel des Mulhacen in der spanischen Sierra Nevada. Hher geht es im Sattel eines Fahrrades auf dem europischen Festland nicht. Wre da noch der Pico del Teide mit 3718 Metern hchster Berg der kanarischen Inseln, die politisch zu Spanien gehren. Geografisch liegt Teneriffa allerdings wie auch Kapverden auf der afrikanischen Platte. Das erspart mir eine Menge Zahnschmerzen. Denn am Teide kann man durchaus mit dem Mountainbike in die Gipfelhhen hoch treten. Aber es ist streng verboten.

(zur Tour siehe Link auf der Flagge Spaniens)      Flagge-Spanien

Eigentlich war fr 2012 der Summit von Sdamerika vorgesehen. Wegen einer >> cosa << mssen wir dieses Projekt verschieben. Cosas sind Geschichten, sind der alltgliche Ausdruck eines magischen Realismus, sind Ereignisse, die jedem zustoen knnen; jedoch sind sie immer etwas seltsam, zu seltsam, um als bloer Zufall gewertet werden zu knnen, aber zu real, um als Zauberei zu gelten.

2009 berquerte ein Team von Serac Joe die Catamarca und umrundete den Nevado Ojos del Salado mit dem Mountainbike. Dabei wollten wir zur Caldera del Inca Pillo, dem hchsten Kratersee dieser Erde, vordringen. Nach einer mehreren Hundert Kilometer langen Wegstrecke ber die Anden mute dieses Vorhaben nur sechs Kilometer vom Kratersee entfernt aufgegeben werden. Ein Jahr spter macht ein Teilnehmer bei der Sichtung aller Fotos den Weg aus. Ich erhalte einen Werbeprospekt eines andinen Trekking-Veranstalters, dessen Cover und Logo die Caldera beherrscht. Summit Post beschreibt die Route argentinischer Bergsteiger an der Caldera vorbei hinauf zum Nevado Pissis. Die Caldera del Inca Pillo lt uns nicht mehr los. Sie verkrpert eine qulende Sehnsucht nach der Hochpuna. Natrlich bin ich nicht aberglubisch, glaube nicht an Zaubergeschichten. Ich habe nur den Schwefel gerochen, die leblose Puna gesprt. Wir mssen da hoch! 2012 wird es soweit sein. >> Todo o nada! <<

 

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