seit 1989

SeracJoeLogo-k

SARDINIEN

Ichnousa: Über einen kleinen Kontinent 

Trans Sardegna: Durchquerung Sardiniens von Olbia (Golfo Aranci) über Palau nach Cagliari

Level 2 bis 3: für Fortgeschrittene und Könner

Fahrleistungen: 10 Etappen + 1 Tagestour mit insgesamt 13 500 Hm bergauf wie bergab und 757 km

Preis pro Person:

Termin:

Tourguide:

Highlights: die von der Natur geformten, riesigen Steinkulpturen am Bärencap mit Blick auf die Insel Maddalena, die Bar in Luogosanto, die Monte Limbara-Bergstraße, das Bergdorf Berchidda, die strada bianca durch einsamstes Bergland nach Budduso, der Downhill von Orune zum Rio Isalle, das über dem Rio Oliena in den Himmel ragende Sopramonte-Gebirge, Halbpension im Banditendorf Oliena, die Monte Corrasi-Bergstraße am atemberaubenden Abhang des Sopramonte, Traumtrails über den höchsten Punkt - 1285 Meter - ohne Namen der Trans Sardegna über dem Valle di Lanaitto - zig birre Ichnusa grande in Cala Gonone machen das Blut wieder flüssig, Baden in der Cala Luna, Sardische Pisten und Trails zum Felsentor Punta Su Nuraghe, die Bootsfahrt von der Cala Gonone zur Cala Sisine, die Sisine-Schluchtpiste, der Gola su Gorruppu-Trail mit der Nuraghe Mereu, die Monte Fumai-Erzschürfer, die Tonni und Tacchi über Lanusei, die Pizza in Perdasdefogu, die Minenstraße am Monte Minniminni und der Sprung ins mare an der Costa Rei - Königsküste

 

Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Ihre Nord-Süd-Ausdehnung beläuft sich auf 270, ihre Ost-West-Breite beträgt 145 Kilometer. Nur durch die 12 Kilometer breite Meeresstraße von Bonifacio wird die sardische Nordküste von Korsika getrennt. Keine 180 Kilometer Wasser liegen zwischen der Südküste und Tunesien. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 334 Metern erscheint das Inselrelief gegenüber Korsika vergleichsweise flach. Es gibt keine hochalpinen Gebirge. Also leichtes Spiel für einen Inselcross in bewährter Serac Joe-Manier? Austüfteln, hinfahren, ausspionieren und abhaken! Wanderkarten gibt es keine! Für die Militärkarten wanderten mehr als 400 Euro über den Ladentisch. Und die sind uralt, wie sich bei der Feldarbeit herausstellte. Dann die ersten Überraschungen: schroff ragen die Berge aus dem Meer. Nicht viel mehr als 15 Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Meeresspiegel und den höchsten Gipfeln des Supramonte, 1800 Meter hoch. Unvermittelt tun sich gewaltige Gräben auf. Man sieht sein Ziel schon. Eine Stunde Fahrzeit noch. Da öffnet sich eine Cordula, Schlucht. Wild, weglos, unzähmbar im Urzustand. Ob man sein Tagesziel heute noch erreicht?

Sardinien hat viele Namen. Ichnousa, „die Schuhsohle“ tauften die alten Griechen das Eiland wegen seiner Form. Eine Sage erzählt, dass der liebe Gott die arme Schuhsohle bei der Erschaffung der Welt zunächst übersah. Nachdem ihn ein Engel darauf ansprach, besserte er nach. Er nahm von allem, was er sich an wundervollen Dingen für die Welt ausgedacht hatte: ein wenig schneebedeckte Alpen, bewaldetes Mittelgebirge, eine Portion karibische Traumstrände, eine Prise Sahara und sogar eine kleine Ecke vom Mond. Dies alles verstreute der Schöpfer und schenkte Sardinien seinen schönsten Spitznamen, „Kontinent im Kleinen“. Wer die Trans Sardegna gemacht hat, wird ihm Recht geben!

 

 

 

 

 

 

Karte

PROGRAMM Trans Sardegna 

Erlebnisbericht

SAMSTAG:

Anreise mit dem Serac Joe-Bus ab München-Hohenbrunn (Abfahrt gegen 9.00 Uhr) über den Brenner nach Livorno. Ab 21.00 Uhr Überfahrt mit dem Fährschiff nach Olbia, Ankunft 7:00 Uhr

 

SONNTAG:

Überführungsetappe: Eine Stadt erwacht! Frühstück im alten Hafen von Olbia. Anschließend entweder per Serac Joe-Bus oder per Bike über Porto Cervo an der Costa Smeralda entlang zum Bärenkap bei Palau (kurze Wanderung zur Rocca del Orso, einem steinernen Wahrzeichen Sardiniens – hin und zurück 40 min), Übernachtung in Hotel und Abendessen in Pizzeria, 400 Hm bergauf, 400 Hm bergab und 62 km auf Teerstraßen

Streckenprofil 1

MONTAG:

1. Etappe In die Gallura - ab Palau (0 m) am Fiume entlang zum Lago Liscia und durch die urweltlich anmutende Gallura nach Luras (508 m) und zum Granitstädtchen Tempo Pausania (586 m).Übernachtung und Abendessen in Hotel, 1000 Hm bergauf, 400 Hm bergab und 66 km - keine Schiebepassagen

Streckenprofil 2

DIENSTAG:

2. Etappe Über den höchsten Berg zur Salzpfanne der Gallura - ab Tempo Pausania (586 m) auf den Monte Limbara (1359 m), höchster Berg der Gallura, und über den Monte Muros (787 m) zum Lago dei Coghinas (164 m), der Salzpfanne der Gallura, Übernachtung und Abendessen in Hotel im Bergdörfchen Berchidda (300 m), 1500 Hm bergauf, 1750 Hm bergab und 62 km – kurze Schiebepassagen bergab

Streckenprofil 3

MITTWOCH:

3. Etappe Die strada bianca nach Budduso - ab Berchidda (300 m) auf verschlungenen Wegen über das einsame Hochland der Monti di Ala (887 m) nach Budduso (700 m, Bar, Serac Joe-Bus – Treffpunkt). Durch Nuraghenland nach Orune (750m), bergab ins Tal des Riu Marreri (139m) und zum alten Franziskaner-Städtchen Oliena (380m) am Fuß des mächtigen, weißen Kalksteinmassivs des Sopramonte, Übernachtung in Hotel, Abendessen in Pizzeria mit sardischen Köstlichkeiten, Fahrleistungen bis Buddoso 1000 Hm bergauf, 600 Hm bergab und 40 km – kurze Schiebestücke + Transfer mit Serac Joe-Bus nach Oliena, Fahrleistungen bis Oliena insgesamt 2100 Hm bergauf, 2000 Hm bergab und 102 km

Streckenprofil 4

DONNERSTAG:

4. Etappe Zum Monte Corrasi - ab Oliena (380m) auf einer alten Bergbaustraße durch 40 Serpentinen hinauf zur Scala E’ Pradu (1227 m), der Pforte des archaischen Hochplateaus des Sopramonte, einst Versteck der Banditen. Möglichkeit der Besteigung des höchsten Gipfels im Sopramonte – Monte Corrasi, 1463 m – über bizarre Karstfelsen mit Muflons unter Steinadlern, Auf- und Abstieg ca. 2 Std. Abfahrt nach Oliena und weiter durch das Valle di Lanaitto zur Grotta de sa Oche (140 m, die Stimmen-Grotte) unter der Tomba del Gigante, über die Sacala de Surtana (340 m) zum Riu Fiumineddu (190 m) und über das Städtchen Dorgali (390 m) nach Cala Gonone (0 m) am Golfo di Orosei, Übernachtung und Abendessen in Hotel, 1800 Hm bergauf, 2200 Hm bergab und 62 km – 10 min Schieben bergauf und 20 min Schieben bergab, Hinweis: Über die extreme Sopramonte-Variante (2150 Hm + 56 km) von der Scala S’Arenargiu zum Su Serone und durch die Dordone-Schlucht kann man reden!

Streckenprofil 5

FREITAG:

Tagestour ab/bis Cala Gonone Zur Mondbucht - ab Cala Gonone (0 m) zur Mondschlucht (170 m, Raddepot), Abstieg zur Cala Luna, deren Sichelform namensgebend war (0 m). Nach der Badepause zurück zu den Bikes und durch das Felsentor der Punta Su Nuraghe (820m) und durch das Buca Entu (453 m) zurück nach Cala Gonone (0 m), Übernachtung wie Vortag, Abendessen in Pizzeria, 1600 Hm bergauf, 1600 Hm bergab und 43 km – Fußmarsch zur Mondbucht ohne Fahrrad 30 min bergab wie bergauf

Streckenprofil 6

SAMSTAG:

5. Etappe Cala Sisine - ab Cala Gonone (0 m) per Boot mit dem Bike im Gepäck entlang der Steilküste des Nationalparks Golfo di Orosei zur Cala Sisine (0 m, Fahrzeit knapp 60 min), per Bike durch die wilde Cordula Sisine auf die unbesiedelte Hochebene Su Golgo (650m) mit der Wallfahrtskirche San Pietro und Su Sterru, dem tiefsten Karstloch Europas, weiter über Baunei (480m) auf der Strada Orientale Sarda, schönste Panoramstraße Sardiniens, auf die Passhöhe Genna Silana (1017m), Übernachtung und Abendessen in Hotel, Bootsfahrt + 1400 Hm bergauf, 400 Hm bergab und 52 km – keine Schiebepassagen

Streckenprofil 7

SONNTAG:

6. Etappe Nuraghe Mereu - ab Genna Silana (1017m) zur Gola su Gorruppu (450m), der tiefsten Schlucht Sardiniens, vorbei am entlegenen Nuraghe Mereu ins Gennargentu-Massiv, dem Dach Sardiniens, und über die Ianna su Trocone (1047 m) zum Forsthaus Funtana Bona (1082m), weiter am einsamen Zippiri-Rücken entlang durch wilde Gräben nach Lanusei (595m), größte Bergstadt der Ogliastra, Übernachtung und Abendessen in Hotel, 1800 Hm bergauf, 2200 Hm bergab und 80 km – ca. 20 min Schieben bergab und 40 min Schieben bergauf

Streckenprofil 8

MONTAG:

7. Etappe Trenino Verde della Sardegna - ab Lanusei (595m) über die Punta Tricoli (1015 m) im Antlitz der berühmten Tacchi und Tonneri - zerklüftete Felstürme - nach Gairo (539 m) und aus dem Tal des Rio de Ulassai (398m) über den Monte Codi (850m) nach Perdasdefogu (599m), Übernachtung und Abendessen in einfachem Hotel/Pizzerria, 1400 Hm bergauf, 1400 Hm bergab und 58 km – keine Schiebepassagen

Streckenprofil 9

DIENSTAG:

8. Etappe Zur Costa del Rei - ab Perdasdefogu (599m) auf alten Erzminenstraßen über die menschenleere Welt der Salto Quirra nach Villaputzu (8m) und zum Capo Ferrato an der Königsküste, Übernachtung, Abendessen und Abschlussabend in Hotel, 500 Hm bergauf, 1100 Hm bergab und 90 km – keine Schiebepassagen

Streckenprofil 10

MITTWOCH:

9. Etappe Über den Monte Minniminni nach Cagliari - ab Costa Rei (0 m) über den Monte Minniminni (732 m) zum Torre Cala Regina (15 m) und am Spiaggia di Quartu entlang nach Cagliari, 900 Hm bergauf, 900 Hm bergab und 80 km – keine Schiebepassagen

Alternativ: Transfer mit dem Serac Joe-Bus zum Hafen von Cagliari

Ab 18.00 Uhr Überfahrt mit dem Fährschiff nach Civitavecchia

 

DONNERSTAG:

Ankunft um 08.30 Uhr in Civitavecchia, Rückreise im Serac Joe-Bus über den Brenner nach München-Hohenbrunn (Ankunft gegen 18.00 Uhr)

 

ANFORDERUNGEN der SARDINIEN-DURCHQUERUNG

Level 2 bis 3

 

Kondition

 

 

 

 

 

Fahrtechnik

 

 

 

 

 

13 500 Höhenmeter bergauf, 13 500 Höhenmeter bergab und 757 Kilometer in 11 Etappen, zwei Schiebepassagen mit einer Dauer von bis zu 60 min:

Kondition - gute Grundausdauer erforderlich - Richtlinie: 350 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg

Fahrtechnik - ein fahrtechnisches Können ist von Vorteil

 

LEISTUNGEN von SERAC JOE

 

Organisation, Buchung der Unterkünfte, Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport, An- und Rückreise ab/bis München-Hohenbrunn (inklusive der Überfahrten mit dem Fährschiff), sämtliche Transfers auf Sardinien per Bus und Boot.

Hinweis zu den Fährschifffahrten: Die Überfahrten mit dem Schiff erfolgen beide Male in der Nacht. Wir empfehlen deshalb die Buchung einer Kabine (mit WC/Dusche). Natürlich kann man auch an Deck oder im großen Schlafsaal an Bord ohne Aufpreis nächtigen.

 

TERMIN und PREIS bei mindestens 7 Teilnehmern

Anmeldung

In der aktuellen Saison nicht im Festprogramm

 

000.- Euro

000.- Euro (Bitte bei der Buchung angeben, wenn wir ein Bett reservieren sollen)

 

Die Kosten für die Übernachtungen und Verpflegung (Halbpension etwa 00.- Euro pro Tag) müssen gesondert getragen und vor Ort bezahlt werden. Die Gesamtkosten der Sardinien-Durchquerung mit An- und Rückreise ab/bis München, sämtlichen Transfers in Sardinien, 10 Übernachtungen auf der Insel und 11 möglichen Fahretappen mit Begleitfahrzeug betragen etwa 0000.- Euro.

 

AUSRÜSTUNG

Ausrüstung

Jeder Teilnehmer erhält mit der Buchungsbestätigung eine auf die Tourenanforderungen abgestimmte AUSRÜSTUNGS-CHECK-LISTE.

 

GPS-Tracks der SARDINIEN-DURCHQUERUNG

 

Selbstfahrer können den GPS-Track (gpx-Dateiformat) der Trans Sardegna von Serac Joe erwerben, Preis 100.- Euro.