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TRANS KROATIEN - SÜD

 Durch Dalmatien 

Trans Kroatien - Süd: Starigrad-Paklenica > Makarska

Level 3: für Fortgeschrittene und Könner

Fahrleistungen: 7 Etappen mit 10 600 Hm bergauf wie bergab und 494 km, Begleitfahrzeug

 

Via Alpe Adria

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Mit seinem mediterranem Wetter bietet Kroatien schon im Mai angenehme Temperaturen. Die Küste gehört zu den sonnenreichsten Europas. Die Landkarte Kroatiens zeigt aber nicht nur die tiefblaue Adria mit unzähligen Inseln und pulsierenden Küstenstädten wie Split, sondern ebenso mächtige Gebirgsmassive, die von tiefen Schluchten und wilden Flüssen durchzogen sind. In den zerklüfteten Karstgebirgen haben sich zahlreiche Seen, Tropfsteinhöhlen und spektakuläre Kalksteinformationen ausgebildet. Steil, steinig, schroff steigen die Berge Dalmatiens (eine lediglich noch historische Region Kroatiens) vom Meeresniveau jäh in Höhen bis über 1700 Meter.
Die Mountainbike-Reise durch Dalmatien beginnt im kleinen Adria-Urlaubsort Starigrad Paklenica, am Fuße des Velebit-Massiv, wo der erste Teil der Trans Kroatien Tour (Nord) endet.

Am ersten Tourentag passieren wir das Rückgrat des Velebit-Gebirges am Mali Alan-Pass. Die von der Trans Kroatien Tour (Nord) auf weiten Strecken abweichende Bergfahrt führt durch eine beeindruckende Karstlandschaft mit grandiosen Felsgebilden, die vielen Karl May-Filmen als Kulisse diente. Die bleichen Kalkzapfen des Tulove Grede faszinieren jeden. Eine Straßenkurve der aus der k&k-Zeit stammenden Piste verbirgt ein Buch. Es berichtet von Park-Besuchern, die mit Tränen in den Augen vor den Steinhaufen standen, die von den Gräbern N’tschotschis und Intschutschunas geblieben sind. Aus dem Jugoslawienkrieg liegen immer noch Minen im Gelände. Totenkopf-Schilder warnen eindringlich davor, die Wege zu verlassen. Die der Adria abgewandte Rückseite des Velebit zeigt sich mit dichten Wäldern grüner. Braunbär, Wolf und Adler leben hier noch in freier Wildbahn. Über den niedrigen Prezid-Pass geht es schließlich zum Krupa-Canyon. Eine alte Wegbrücke schwingt sich in vielen Bögen über den Wildfluss. Mitten im Karst hat die Zrmanja einen gewaltigen Graben in die Ebene gefressen. Wir übernachten am Fuße der Festung Knin im Hinterland von Sebenik.

Die Worte Stille, Steine, Einsamkeit beschreiben die gut 15 Kilometer lange Bergfahrt im baumlosen Karst bis zur Brezovac-Hütte am Nordkamm der Dinara wohl am besten. Weithin herrscht das Antlitz von Kroatiens höchstem Berg übers Land. Ab einer Höhe von 1500 Metern muss das Rad geschoben, abschnittsweise auch getragen werden. Ein Kreuz markiert die 1831 Meter hohe Gipfelkuppe. Der Blick schweift über den Balkan. Der Downhill-Trail fast 1300 Höhenmeter den Südhang hinab ins Bergdorf Glavas zeigt immer wieder karstige Zähne. Die Sturzgefahr ist bei drei längeren Abschnitten einfach zu groß, so dass man besser schiebt. Den Weg zurück in die Kleinstadt Knin weist der Krcic-Wildfluss. Eine Schotterpiste folgt seinem Lauf durch einen sehenswerten Canyon.

Zwischen der Dinara und der dalmatinischen Küstenkette erhebt sich ein isolierter Berg mit famoser Aussicht bis zur Adria. Eine Straße mit Naturbelag ermöglicht eine lupenreine Gipfelfahrt. Die Promina-Berghütte sorgt für das leibliche Wohl. Zur Küste hin endet die einfache Abfahrt auf Schotter im Städtchen Drnis. Nach einem abwechslungsreichen Zick-Zack-Parcours durch den Krka-Nationalpark mit eindrücklichen Ansichten des Canyons mit der malerischen Klosterinsel Visovac endet der dritte Tourentag im Urlaubsort Skradin am Ufer des Krka-Fjordes.

In einem tiefen Graben des Karstes, eingebettet von dichtem Grün fällt der Krka-Wildfluss 17 Stufen hinab. Von dem schon legendären Winnetou-Drehort Skradinski buk führt unsere Fahrt an die Sebenik-Riviera. Mehr als 200 Inseln und Riffe malen ein Labyrinth aus Wasser und Land. Entlang der Küste rollen die Reifen auf verkehrsarmen Straßen und Feldwegen an der Inselstadt Primosten vorbei und über die Halbinsel Kremik mit bezaubernden Blicken auf die Küstenregion in den alten Handelsort Trogir. Der historische Stadtkern, seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe, liegt auf einer Insel. Die Verbindung zum Festland erfolgt durch eine Steinbrücke. Auf der anderen Seite der Altstadt ist Trogir durch eine Klappbrücke mit der Insel Čiovo verbunden.

Anderntags fahren wir von der nahen Hafenstadt Split mit dem Fährschiff zum Hafen Supetar, an der Nordküste des Eilandes Brac. Auf der drittgrößten Insel markiert der Berg Vidova Gora mit 778 Metern den höchsten Punkt in der Adria. Unsere Fahrwege weisen einen eindeutig mediterranen Charakter auf - oft rauer Belag auf den Straßen und grobes Geröll auf den alten Wegen. Nach der Traverse des Inselrückgrates übernachten wir im bekanntem Urlaubsort Bol an der Südküste. Zlatni rat - das Goldene Horn - der Strand in Form einer Sichel, deren Spitze je nach Strömung mal nach Westen, Süden oder Osten zeigt, gilt als einer der beliebtesten Kroatiens. Am sechsten Tourentag folgen wir einer serpentinenreichen Inselstraße mit Naturbelag über den Gipfel des Vidova Gora-Berges hinweg zum Hafen Sumartin und setzen mit dem Fährschiff nach Makarska über, einem schönen Urlaubsort unmittelbar am Aufschwung des Biokovo-Massivs.

Die Dalmatien-Tour endet an der kleinen Kapelle des Heiligen Georg, kroatisch Sveti Jure, Luftlinie keine sechs Kilometer von der Markarska-Riviera entfernt, 1768 Meter hoch im Dalmatinischen Himmel. Dort entstand auch das grandiose Foto zu Beginn der Tourenbeschreibung.  

Landkarte

PROGRAMM: Trans Kroatien Süd - Von Starigrad nach Makarska

 

SAMSTAG:

Anreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus ab München-Hohenbrunn (Abfahrt gegen 8.30 Uhr) über Salzburg nach Starigrad Paklenica (Urlaubsort an der Adria in Kroatien, Treffpunkt gegen 18.00 Uhr), gemeinsames Abendessen mit Tourenbesprechung und Übernachtung in Hotel

Höhenprofil

SONNTAG:

1. Etappe Auf den Spuren von Winnetou durch den Nationalpark Paklenica zur Old Bridge von Krupa - ab Starigrad Paklenica (0 m, italienisch Cittavecchia - die Alte Stadt) auf steiniger und einsamer Velebit-Piste zur Tulove Grede-Schau (955 m), weiter auf der geschotterten Mali Alan-Passtraße über das Rückgrat des Velebit (1044 m) und offroad auf der dem Meer abgewandten Seite zum Berg Celavac. Schließlich über den Prezid-Pass (766 m) zurück auf der Adria-Seite mit tollen Trails zur alten Steinbrücke im sehenswerten Krupa-Canyon (92 m). Nach dem kurzen Aufstieg aus der Schlucht mit dem Bike am Buckel lockere Rollfahrt in den kleinen Ort Kastel Zegarski am Wildfluss Zrmanja (65 m) 1800 Hm bergauf, 1750 Hm bergab und 72 km, etwa 5 Min. Schieben bergab und 30 Min. bergauf Anschließend Transfer mit dem Serac Joe-Bus oder per Bike (43 km und 500 Hm) nach Knin (230 m), eine Kleinstadt im dalmatischen Hinterland 56 Kilometer von der Küste entfernt, Abendessen und Übernachtung in Hotel
 

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MONTAG:

2. Etappe Dinara - über den höchsten Berg Kroatiens - ab Knin (230 m) auf Schotterpisten kurbelnd zum weitläufige Duler-Hochplateau (1400 m) nahe der Grenze zu Bosnien-Herzegowina, dann auf einem Wanderpfad schiebend und tragend auf das Haupt Kroatiens (1831 m, Berggipfel Sinjal-Dinara). Anschließend Abstieg über karstige Grashänge und lange, anspruchsvolle Trail-Abfahrt zur Burgruine (650 m) und in den kleinen Ort Glavas (560m). Über den Ort Kjevo (470 m) und spektakulär durch den Krcic-Canyon zurück nach Knin (230 m), Abendessen und Übernachtung in Hotel wie Vortag 1800 Hm bergauf, 1800 Hm bergab und 63 km, etwa 70 Min. Schieben bergauf und 60 Min. Schieben bergab, Hinweis: Wer nicht schieben möchte, kann das Bike bei der Brezovac-Hütte am Nordkamm deponieren und nach der Gipfelbesteigung auf dem Anfahrtsweg wieder zurückfahren.
 

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DIENSTAG:

3. Etappe Über den Berg Promina zum Krka-Nationalpark - ab Knin (230 m) lange Schotter-Fahrt auf den isolierten Berg Promina (1135 m) mit tollen Aussichten bis zur Adria und einer richtigen Berghütte. Nach einer einfachen Abfahrt geht es auf verschlungen Pfaden und Pisten durch den Krka-Nationalpark (der Eintritt in den Nationalpark kostet etwa 7,00.- Euro) mit seinen berühmten Wasserfällen (Winnetou-Kulisse) und der sehenswerten Insel Visovac (Franziskanerkloster) in den idyllischen Ort Skradin (5 m) am Ufer des Krka-Fjordes, Abendessen und Übernachtung in Hotel 1500 Hm bergauf, 1700 Hm bergab und 81 km, kurze Schiebestücke im Krka-Nationalpark


 

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MITTWOCH:

4. Etappe Entlang Kroatiens Küste nach Split - ab Skradin (5 m) den Krka-Canjon aufwärts mit den berühmten Wasserfällen Skradinski buk und an die Adriaküste nach Sibenik. Weiter über Hügelland zur Insel Primosten, an der Küste entlang um die Halbinsel Kremik und auf ihr Haupt mit grandiosen Panoramabildern, schließlich mit Blick auf die Küste über verkehrsarme Sträßchen nach Trogir (0 m), wo man über eine Brücke auf die der Hafenstadt Split vorgelagerte, kleine Insel Ciovo fahren und baden kann. Abendessen und Übernachtung in Hotel 1400 Hm bergauf, 1400 Hm bergab und 91 km, keine Schiebepassagen  

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DONNERSTAG:

5. Etappe Von der Hauptstadt Dalmatiens auf die Insel Brac - ab Trogir (0 m) an der Küste entlang zum Hafen Split (0 m): Überfahrt mit dem Fährschiff (Fahrzeit 50 min.) nach Supetar (0 m) auf der Insel Brac - mit dem Goldenen Horn der Adria. Auf Pisten und Trails über die Insel Brac mit dem Kloster im Blaca-Canyon zum wandernden Strand von Bol - das Goldene Horn. Abendessen in Restaurant und Übernachtung in Hotel 1200 Hm bergauf, 1200 Hm bergab und 70 km per Bike und 17 km per Boot, insgesamt etwa 30 Min. Schieben bergab und eben


 

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FREITAG:

6. Etappe Auf den höchsten Inselberg Dalmatiens - ab Bol (0 m) vom Goldenen Horn durch beinahe 30 Schotterkehren hinauf zum höchsten Berggipfel aller kroatischen Inseln - Vidova Gora (778 m). Nach der Einkehr im >> Bergstüberl << toller Handkanten-Trail und rauschende Schotter/Asphalt-Abfahrt zum Hafenort Sumartin (0 m): Überfahrt mit dem Fährschiff (Fahrzeit 60 min.) nach Makarska (0 m) auf dem kroatischen Festland, Abendessen und Übernachtung in Hotel 1100 Hm bergauf, 1100 Hm bergab und 57 km per Bike und 13 km per Boot, keine längeren Schiebepassagen

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SAMSTAG:

7. Etappe Von der kroatischen Riviera zum Sveti Jure - höchster Gipfel des Biokovo-Massivs - ab Makarska (0 m) über 30 Kilometer lange Bergfahrt im Naturpark Biokovo (der Eintritt in den Nationalpark kostet etwa 5,00.- Euro) auf schmaler und holpriger Asphaltpiste zum Sveti Jure (1768 m). Der Heilige Georg ist keine sechs Kilometer Luftlinie von der kroatischen Küste entfernt! Retour entweder einfach auf der Anfahrtsroute oder anspruchsvoll mit Schiebestücken auf dem Vosac-Trail, nach dem Bad in der Adia und einem würzigen Lika-Bier an der Makarska-Riviera Abendessen in Pizzeria und Übernachtung in Hotel wie Vortag 1800 Hm bergauf, 1800 Hm bergab und 60 km

 

SONNTAG:

Transfer mit dem Serac Joe-Bus von Markarska nach Starigrad-Paklenica (Ankunft gegen 10.00 UHR), weitere Heimreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus nach Salzburg oder München (Ankunft gegen 18.00 UHR).

 

ANFORDERUNGEN der Trans Kroatien Süd

Level 3

 

Kondition

 

 

 

 

 

Fahrtechnik

 

 

 

 

 

10 600 Höhenmeter bergauf, 10 600 Höhenmeter bergab und 494 Kilometer in 7 Etappen, zwei längere Schiebepassagen:

Kondition - sehr gute Grundausdauer erforderlich - Richtlinie: 400 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg

Fahrtechnik - ein fahrtechnisches Können ist erforderlich