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New TRANS KRETA

The Big Blue - Über hohe Berge und durch tiefe Schluchten zum Meer 

Trans Kreta (gesamt): Große Runde ab/bis Heraklion über alle Inselgebirge

Level 3: für Fortgeschrittene und Könner

Fahrleistungen: 12 Etappen mit insgesamt 17 400 Hm bergauf wie bergab und 665 km, Rucksacktour

Highlights: die Bergfahrt zu den Windmühlen der Lassithi, Rent Rooms Maria, die Dikti-Traverse auf abenteuerlichen Naturstraßen, die Überquerung des Asteroussia-Gebirges mit der Tripti-Schlucht, Fischessen in Lendas, der Rouwas-Schluchtrail und die Skinakas-Bergstraße, Tsatsiki, Oliven und Bíra im Garten von Anogia, die Schluchtwanderung von der Nida-Hochebene gen Psiloritis, das Messara-Panorama bei der Abfahrt nach Galini, der Kontrast zwischen den einsamen, stillen Hocheben und den erfüllten, belebten Küstenorten, die Bootsfahrt zum Palmenstrand von Preveli, der Imbros-Schluchtrail, das Städtchen Chora Sfakion am Lybischen Meer, die Aradhena-Schluchtbrücke, die vollständige Traverse der Lefka Ori mit dem höchsten Punkt der Inselrunde am Bergfuß der Pachnes, 2100 Meter - Land nur aus Feuer, Wasser und Steinen, die vielen Mythos-Biere in Omalos, Rethimnon und die Old Road nach Heraklion

Kreta ist mit einer Länge von 260 und einer Breite zwischen 12 und 56 Kilometern die größte aller griechischen Inseln, nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika die fünftgrößte des Mittelmeers. Sie liegt auf der geographischen Breite nordafrikanischer Städte und ist somit Europas südlichster Punkt. Drei Gebirgszüge mit 40 Bergen über 2000 Meter prägen die Gestalt: im Westen die Lefká Ori, die Weißen Berge (2452m), in der Mitte das Massiv des Ida (Psilorítis, 2456m), und gegen Osten das Massiv der Díkti-Berge (2148m). Dazwischen eingelagert riesige, abflusslose und oft kreisrunde Karstsenken, zerschnitten von tiefen, manchmal nur lenkerbreiten Schluchten zum Meer hinab.

Es sind die vielen Gegensätze, die Kreta so interessant machen. Die Einsamkeit der Landschaft, wo oft tagelang außer einem Schäfer kein Mensch unterwegs ist, und dann wieder das lebendige Treiben in den Städten und Dörfern. Überschwengliche Lebensfreude und zugleich leise Melancholie spiegeln sich in der griechischen Musik wider. Um jeden Gipfel rankt sich eine Sage, Tempel und Säulen erzählen spannende Geschichten. Kreta - die Sonneninsel und wie Korsika ein Gebirge im Meer.

Drei Jahre hat Serac Joe an der Route der Trans Kreta gearbeitet. Allein in der Saison 2000 bei einer Guide-Ausbildung sind wir weit über 150 Kilometer Sackgassen geradelt, durch über 15 Schluchten haben wir uns gekämpft und alle hohen Berge bestiegen, sämtliche Karten – es gibt nur schlechte – wurden studiert und alle Reiseführer nach wertvollen Hinweisen durchsucht, den Infos von Einheimischen wurde nachgegangen und die Routen der Bikestationen vor Ort abgefahren: entstanden ist eine Rundtour, wo Biker alles erleben, was zu Kreta gehört – die vergleichbar ist mit der bereits legendären Tour de Corse.

In der Saison 2001 war dieser Inselcross eine MountainBIKE-Leserreise. Mit dabei auch einige Biker aus dem hohen Norden Deutschlands ohne große Tourenerfahrung – alle haben es gepackt, werden die großartige Traverse der Lefka Ori wohl nie vergessen!

New 14 Jahre später haben wir uns diese inzwischen klassische Route wieder vorgenommen, an ein paar Stellen gestrafft, dafür einige wilde Winkel neu erkundet und aufgenommen - Canyons, die selbst Einheimische meiden und Karsthöhen, die nicht einmal auf der Landkarte einen Namen haben.

Wie gehabt führen wir die Trans Kreta-Tour als Rucksacktour ohne Begleitfahrzeug und Gepäcktransport durch. Man braucht nicht viel auf der Insel. Der gepackte Tourenrucksack wiegt keine acht Kilo! Nur die erste und letzte Unterkunft werden im voraus gebucht. So sind wir bei der Gestaltung der einzelnen Etappen wesentlich freier, bekommen mehr Kontakt zu den Kretern und bessere Preise. Spätestens nach einem Yoghurt mit Honig, griechischen Cafe oder Tzatziki mit Oliven und Mythos in einer Taverne nach Zielankunft, stehen die Mütterchen der “Rent Rooms” Schlange!

 

 

Landkarte

PROGRAMM Trans Kreta 

FREITAG:

Anreise privat nach Heraklion (0 m, größte Stadt Kretas, politisches und wirtschaftliches Zentrum - wir holen Sie vom Flughafen ab), Abendessen und Tourenbesprechung in Taverne, Übernachtung in einfachem Hotel (Kofferdepot, auch die letzte Nacht auf Kreta verbringen wir in dieser Unterkunft, 5 km vom Flughafen entfernt)

Höhenprofil

SAMSTAG:

1. Etappe ab Heraklion/Amnisos (0 m) an der Küste des Kretischen Meers entlang zum Kiosk (0 m, unter Tourenbikern auf Kreta ein Begriff), weiter ins Landesinnere nach Gonies und offroad an der Riesen-Plantane von Krasi vorbei zu den Windmühlen am Ambalos-Pass (919 m), schließlich auf dem alten Krali-Maultierweg (1050 m) bergab zur Lassithi-Hochebene (830 m) am Fuß des über 2000 Meter hohen Díkti-Massivs, Übernachtung und Abendessen bei Maria (Pension) in Agios Georgios, 1350 Hm bergauf, 550 Hm bergab und 55 km, kurzes Schiebestück bergauf

Höhenprofil

SONNTAG:

2. Etappe ab Agios Georgios (830 m) auf einsamen Naturstraßen und Maultierpfade über die wilden Ausläufer (1480 m) der Dikti-Berge zur Südküste Kretas - Keratokambos (0 m), Baden, Abendessen in Taverne und Übernachtung in einfachem Hotel, 1600 Hm bergauf, 2400 Hm bergab und 45 km, kurzes Schiebestück bergauf im Erganos-Canyon

 

Höhenprofil

MONTAG:

3. Etappe ab Keratokambos (0 m) an der Küste des Lybischen Meer entlang nach Tsoutsouros (0 m) und auf Sandpisten über das auf weiten Strecken menschenleere Asteroussia-Gebirge zum Kofinas (1055 m, Gipfel 1231 m) und durch den tiefen Spalt der Tripti-Schlucht nach Lendas (10 m) am Lybischen Meer, Abendessen in Taverne und Übernachtung in Pension, 2400 Hm bergauf, 2400 Hm bergab und 80 km

 

 

 

 


 

Höhenprofil

DIENSTAG:

4. Etappe nach dem Bad im Meer und ausgelassenem Frühstück ab Lendas (0 m) über die Küstenberge nach Miamou und bergab auf die Messara-Ebene (110 m), der Gemüse- und Obstkammer Kretas, über die Ebene nach Agii Deka (Heilige Zehn) und zu den Forellen Kretas (425 m) nach Zaros (385 m) an der Südabdachung der Nida-Berge, Übernachtung und Abendessen in Hotel, 1200 Hm bergauf, 850 Hm bergab und 45 km

 

 

 

 

 

 

Höhenprofil

MITTWOCH:

5. Etappe ab Zaros (385 m) auf versteckten Waldwegen über den Samari-Rücken (1300 m) zur Ioannis-Kapelle in der Rouwas-Schlucht, weiter einsam auf kühner Naturtrasse über verwunschenen Gräben zum Skinakas-Berg (1600 m) und in rasanter Fahrt bergab nach Anogia (740 m) mit dem schönsten Biergarten Kretas, Abendessen in Taverne und Übernachtung in Pension, 1850 Hm bergauf, 1500 Hm bergab und 52 km, kurze Schiebestücke bergab wie bergauf
 

Höhenprofil

DONNERSTAG:

6. Etappe ab Anogia (740 m) durch endlose Olivenwälder zur Idäischen Grotte auf der Nida-Hochebene (1600m, im Zentrum des Ida-Massivs mit dem 2456 Meter hohen Psilorítis - Kretas höchster Gipfel), weiter durch wilde Schluchten teils weglos und über die Ausläufer des Psiloritis mit fantastischen Ausblicken auf die Mesara wieder zur Südküste Kretas nach Agia Galini (0 m), Abendessen in Restaurant am Meer und Übernachtung in Pension, 1500 Hm bergauf, 2300 Hm bergab und 60 km, ca. 60 min Schieben + Tragen bergauf

Höhenprofil

FREITAG:

7. Etappe ab Agia Galini (0 m) mit dem Boot zum Palmenstrand von Preveli, Baden im Lybischen Meer, per Bike vorbei an den Klöstern Káto und Piso Préveli (300 m) in die Bucht von Plakiás (0 m), Übernachtung in Hotel, Abendessen in Taverne, Bootsfahrt + 650 Hm bergauf, 650 Hm bergab und 20 km per Bike


 

Höhenprofil

SAMSTAG:

8. Etappe ab Plakias (0 m) über das Rückgrat der Insel auf die gottverlassene und heiße Askífou-Ebene (1150m) und durch die Imbros-Schlucht nach Chóra Sfakíon (0 m), Übernachtung in Pension, Abendessen in Taverne, 2000 Hm bergauf, 2000 Hm bergab und 55 km, 7 km langer Schlucht-Trail mit Schiebestücken bergab

 

 

 

 

 


 

Höhenprofil

SONNTAG:

9. Etappe nach dem Ausschlafen, Baden und Frühstücken ab Sfakion (0 m) auf der Küstenstraße mit Prachtblicken aus der Sfakia auf das Lybische Meer nach Anopolis (585 m) am Fuß der Weißen Berge, spätnachmittags Besichtigung der Arádhena-Schlucht, Abendessen und Übernachtung in einfachem Hotel, 650 Hm bergauf, 150 Hm bergab und 13 km


 

Höhenprofil

MONTAG:

10. Etappe sehr früher Aufbruch in der Dunkelheit ab Anopolis (585 m) und auf steiniger Naturpiste in die Weißen Berge hinauf (Lefka Ori, 2100m), weiter auf Hirtenpfaden und Wanderwegen am Pachnes vorbei zur bewirtschafteten Kallergihütte, schließlich auf Piste hoch über der Samaria-Schlucht bergab zur Omalos-Hochebene (1040 m), Abendessen und Übernachtung in einfachem Hotel, 2250 Hm bergauf, 1800 Hm bergab und 47 km, sehr lange Schiebestrecke (je nach Verhältnissen 4 bis 6 Stunden, mitunter Altschneefelder), Umfahrung möglich

Höhenprofil

DIENSTAG:

11. Etappe ab Omalos (1040 m) über Hania ans Kretische Meer und auf der Old Road entlang der Nordküste Kretas in die lebendige Küstenstadt Rethimnon (0 m), Abendessen in Restaurant, Übernachtung in Hotel, 900 Hm bergauf, 1950 Hm bergab und 110 km durchweg auf verkehrsarmen Asphaltstraßen


 

Höhenprofil

MITTWOCH:

12. Etappe ab Rethimnon (0 m) weiter auf der Old Road über die Höhe von Marathos (500 m) nach Heraklion und durch die lebendige Altstadt nach Amnisos (0 m), Abendessen und Abschiedsabend in Taverne, Übernachtung in Hotel wie bei Tourenbeginn, 1050 Hm bergauf, 1050 Hm bergab und 82 km durchweg auf verkehrsarmen Asphaltstraßen

 

 

DONNERSTAG:

Transfer zum Flughafen und Heimreise privat ab Heráklion

 

ANFORDERUNGEN der TRANS - KRETA

Level 3

 

Kondition

 

 

 

 

 

Fahrtechnik

 

 

 

 

 

17 400 Höhenmeter bergauf, 17 400 Höhenmeter bergab und 665 Kilometer in 12 Etappen, zwei Schiebepassagen mit einer Dauer von über 60 min:

Kondition - gute Grundausdauer erforderlich - Richtlinie: 350 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg

Fahrtechnik - ein fahrtechnisches Können ist von Vorteil

 

LEISTUNGEN von SERAC JOE

 

Organisation, Buchung der Unterkünfte, Führung und Betreuung.