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Die Mountainbiker des Südens.

 Alpencross Inselcross Erlebnistouren Abenteuer Expeditionen

 seit 1989

ABENTEUER GANZ EINFACH: Islandbiker sein und mit Zelt, Schlafsack und Kocher über das Hochland ziehen

Island – wo Eis und Feuer sich bekriegen, wo Ursprünglichkeit im Überfluss herrscht, man unterwegs ist im Angesicht der Elemente.

Island ist neben Spitzbergen und Grönland die lebendigste der drei Inseln im Eismeer. Es tost, es blubbert, es braust...... alles treibt, alles fließt, alles bröckelt, nichts hat Bestand an diesem wundersam trotzigen Ende der Welt.

Zum Sammeln erster Eindrücke von Landschaft und Menschen gibt es am freien Markt genügend Möglichkeiten (etwa der Reiseführer Island vom Michael Müller Verlag). Nur eines liegt mir am Herzen: Ziel dieses Bike-Trekkings ist die Traverse des Hochlandes. Es erzählt mitreißende Geschichten von Schönheit, Wildheit und Kraft. Aber man kann auf engstem Raum ertrinken oder verdursten, erfrieren oder sich verbrühen, sich verirren und verhungern. Die geplante Route hat so noch niemand mit dem Mountainbike bewältigt. Schlupflöcher gibt es, so dass das Risiko gering ist. Wer auf Island glatte Schotterstraßen sucht, ist am falschen Ort unterwegs. Liebhaber von Trails, deren Belag aus dem besteht, was die Natur hergibt, sind hier besser aufgehoben. Nur sind die Trails auf Island so breit, dass locker vier Biker neben einander fahren können. Und mehr treten als in den Alpen muss man zudem, da lange Abfahrten eher selten sind. Und der Wind kommt, wie jeder erfahrene Radler weißt, immer von vorne!

 

PROGRAMM     

FREITAG 13.08.:

Anreise ab Frankfurt am Main, Treffpunkt gegen 20:30 Uhr, Abflug um 22:40 Uhr mit Icelandair nach Island - internationaler Flughafen in Keflavik, Ankunft 00:15 Uhr, rund 50 km von der Hauptstadt Reykjavik entfernt, Übernachtung am Hotel Camping Alex, 3 km vom Flughafen entfernt (GPS-Track 1-Alex), Depot der Radtaschen oder Radkartons

Alternative Anreise am Samstag ab Frankfurt (Abflug um 14:00 Uhr, Ankunft in Keflavik um 15:35 Uhr), dann Transfer per Bus nach Reykjavik, Treffpunkt abends am Reykjavik-Camping (Platz mit allen Annehmlichkeiten, alternatives Depot der Radtaschen oder Radkartons)

 

SAMSTAG 14.08.:

1. Etappe - Über Amerika in die Hauptstadt Islands, ab Keflavik (30 m) an der Küste der Halbinsel Reykjanes entlang und über die Kontinentalspalte zwischen Amerika und Europa zum Fischerdorf Grindavik (40 km). Heiße Quellen, türkisgrüne Seen und der größte Vogelfelsen säumen die Fahrt durch den Kleifarvatn-Hals (200 m) nach Reykjavik (20 m), Übernachtung auf Campingplatz, gesamt etwa 100 km und 500 Hm, ohne besondere Schwierigkeiten, GPS-Track 2-Reykjavik

 

SONNTAG 15.08.:

2. Etappe - Zum Butterfass Islands, ab Reykjavik (20 m) zur Lavasenke mit dem See Thingvallavatn (100 m), Islands größter und über das Dampfbad Laugarvatn (100 m) zu Islands berühmtesten Geothermalfeld mit Geysir (120 m) und Strokkur, Übernachtung auf Campingplatz, gesamt etwa 100 km und 500 Hm, ohne besondere Schwierigkeiten, GPS-Track 3-Geysir

 

MONTAG 16.08.:

3. Etappe - Am Goldenen Wasserfall ins Hochland, ab Geysir (120 m) über die Hvita und am Ostufer mit bester Sicht auf die Fallstufen des Gullfoss entlang ins Hochland zur Sanda-Furt (440 m), Übernachtung im Zelt, gesamt etwa 55 km und 500 Hm, schwere Hochlandroute mit zahlreichen Furten, GPS-Track 4-Kerlingarfjöll

 

DIENSTAG 17.08.:

4. Etappe - Übers Hochland zum Geothermalgebiet Kerlingafjöll, Geröll, Sand, Schluchten, Wasserfälle und Flüsse – sehr viele Flüsse wie die Sviná bestimmen die Fahrt zu den neben eisigen Gletschern fauchenden, schwefelgelben Quellen und graublauen Schlammtöpfen von Kerlingarfjöll (709 m), Übernachtung auf Campingplatz, gesamt etwa 38 km und 500 Hm, schwere Hochlandroute mit langer Flussbettstrecke und zahlreichen Furten, GPS-Track 4-Kerlingarfjöll

 

MITTWOCH 18.08.:

Reserve- oder Rasttag am Kerlingarfjöll, Baden in heißen Quellen, Besteigung des Snaekollur (1477 m) möglich

 

DONNERSTAG 19.08.:

5. Etappe - Von der Kjoelur- zur Sprengisandur- Piste (Abschnitt Hofsjoekull), ab Kerlingarfjöll (709 m) zur Kjoelur-Piste (580 m) und abseits auf abenteuerlicher Route am westlichen Saum (900 m) des Hofsjoekull-Gletschers mit Furten über die Blanda, Svartakvisl und weiteren namenlosen Gletscherflüssen zur Ingolfsskali-Hütte (824 m, nicht bewirtschaftete Unterstandshütte), Übernachtung im Zelt, gesamt etwa 70 km und 600 Hm, extreme Hochlandroute, GPS-Track 5-Ingolfsskali, Hinweis: die relativ einfache Kjoelur-Piste bildet für uns quasi in den nächsten beiden Tagen eine Nabelschnur zu Islands Zivilisation: wenn wir nicht durchkommen, müssen wir zur Kjoelur-Piste zurück und umplanen!

 

FREITAG 20.08.:

6. Etappe - Von der Kjoelur- zur Sprengisandur- Piste (Abschnitt Laugafell), ab Ingolfsskali-Hütte (824 m) weiterhin auf abenteuerlichem Track übers Hochland mit unbenannten Seen und Moränenhügeln zum heißen Pool der kleinen, grünen Oase Laugafell (735 m), Übernachtung im Zelt/Hütte, gesamt etwa 52 km und 400 Hm, schwere Hochlandroute, GPS-Track 6-Laugafell

 

SAMSTAG 21.08.: 

7. Etappe - Von der Kjoelur- zur Sprengisandur- Piste (Abschnitt Fjordungsvatn), ab Laugafell (735 m) durch Hochlandwüste mit der Bergvatnskvisl-Furt zur Sprengisandur-Piste (775 m) und am Nordrand (850 m) des Tunnafellsjökull-Gletscherberges über 13 Gletscherflüsse hinweg zur Skalfandarfljot-Brücke (830 m) am Fuße des Trölladyngja, Islands größter Schildvulkan, Übernachtung im Zelt, gesamt etwa 69 km und 500 Hm, schwere Hochlandroute, GPS-Track 7-910-Skalfandarfljot, Hinweis: die anspruchsvollere Sprengisandur- Piste führt wie die Kjoelur-Piste über das Hochland Islands hinweg von der Nord- zur Südküste, bildet ein weiteres Schlupfloch, falls unser Vorhaben scheitern sollte – entweder Richtung Norden zum Wasserfall der Götter (Godafoss) siehe GPS-Tracks Sprengisandur-N oder Richtung Süden gen Landmannalaugar mit der Feuerspalte Eldgja siehe GPS-Track Sprengisandur-S

 

SONNTAG 22.08.:

8. Etappe - In die Lavawüste Odadahraun, ab Skalfandarfljot-Brücke (830 m) am Rand von Islands größten Eisschild Vatnajökull über endlose Lavawüste mit Sanderfeldern wasserlos zum öden Dyngjufjöll-Canyon (830 m), Übernachtung im Zelt, gesamt etwa 49 km und 350 Hm, extreme Hochlandroute, GPS-Track 7-910-Canyon

 

MONTAG 23.08.:

9. Etappe - Zu Islands Königin der Berge, ab Dyngjufjöll-Canyon (830 m) über das Schwemmland einer gewaltigen Gletscherzunge und riesige Bimssteinebenen um die Askja zur Mond-Oase Dreki ( (785 m) am Ostfuß des gefürchteten Zentralvulkans, Übernachtung am Zeltplatz Dreki/Hütte, gesamt etwa 46 km und 250 Hm, schwere Hochlandroute, GPS-Track 9-Askja

 

DIENSTAG 24.08.:

Reserve- oder Rasttag am Dreki-Camp, Ausflug in die Drachenschlucht und/oder in den Krater mit zwei Seen, auch Besteigung der Askja (1682 m) möglich

 

MITTWOCH 25.08.:

10. Etappe - Durch die Missetäterwüste, ab Dreki (785 m) durch das Land der Geächteten zur grünen Oase Herdubreidalindir (481 m), Übernachtung am Zeltplatz/Hütte, gesamt etwa 37 km und 50 Hm, Hochlandroute, GPS-Track 10-Lindaa

 

DONNERSTAG 26.08.:

11. Etappe - Durch die Lindaá zum Mückensee, ab Herdubreidalindir (481 m) durch die berüchtigte Lindaá-Furt aus der Sand- und Geröllwüste zur asphaltierten Ringstraße (380 m) und zum Mückensee (277 m, übrigens die einzige Region Islands, wo diese Biester zur Plage werden können), Übernachtung am Zeltplatz/Hütte, gesamt etwa 90 km und 100 Hm, Hochlandroute, GPS-Track 10-Lindaa

 

FREITAG 27.08.:

12. Etappe - Per Bike oder Bus auf der Ringstraße zum 100 Kilometer entfernten Zentrum Nordislands – Akureyri, Übernachtung je nach Belieben im Zelt oder Hotel

 

SAMSTAG 28.08.:

Per Bus auf der Ringstraße 390 Kilometer nach Reykjavik, alternativ per Geländebus in 11 Stunden auf der Kjoelur-Piste über das Hochland zurück nach Reykjavik

 

SONNTAG 29.08.:

Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Icelandair ab Flughafen in Keflavik um 16.30 Uhr, Ankunft in Frankfurt um 21.55 Uhr

 

ANFORDERUNGEN

In erster Linie Freude am Unterwegssein in freier Urwelt. Dazu gehört eine gewisse Härte gegenüber der Natur (auf Island kann es auch im Sommer schneien, regnen wird es immer wieder, auch mit Sandstürmen muss gerechnet werden). Weiterhin sind Teamgeist, Einsatzwille, Durchhaltevermögen, mitunter auch Leidensfähigkeit für das Gelingen dieser ehrgeizigen Unternehmung unabdingbar. Draußen in Island lässt sich nicht alles planen, man kann nur mit der Natur seine Ziele verwirklichen.

Detaillierte Infos zu Island und seinen Hochlandpisten unter: http://www.bikingiceland.com/routenbeschreibung/uebersicht-der-beschriebenen-routen.html

Filmaufnahmen zum Furten (u.a. des Flusses Lindaá, 11. Etappe): http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=akLceO0bTxQ 

Hinweis: Wo ein Jeep durchkommt, kommt auch ein Mensch durch! Andersherum gilt diese Weisheit natürlich nicht.

 

LEISTUNGEN

Flug ab/bis Frankfurt mit Icelandair inkl. Fahrradtransport bis/ab Keflavik. Rückfahrt ab Akureyri mit dem Bus inkl. Fahrradtransport auf der Ringstraße nach Reykjavik (auf der Hochlandroute gegen Aufpreis vor Ort), Organisation, Führung und Betreuung.

Auf Wunsch ohne Zusatzkosten: Alle GPS-Tracks (GPX-Datei) und eine topografische Vektorkarte von Island, die auf Garmin-Geräte geladen werden kann, gebannt auf CD.

 

TERMINE UND PREISE 

Fr 13.08./Sa 14.08. - So 29.08.2010                    1250.- Euro

+ Reise-Rücktrittskostenversicherung 39.- Euro

 

HINWEISE

Alle weiteren in Anspruch genommenen Fremdleistungen wie Übernachtungen in Hotels, Campingplatz-Gebühren, Busfahrten und die Verpflegung müssen vor Ort gesondert bezahlt werden.

Während des Serac Joe-Stammtisches am ersten Maiwochenende 2010 in der Fränkischen Schweiz werden Ausrüstung, Route und Logistik dieser Abenteuerfahrt besprochen. Alle Islandfreunde, die daran nicht teilnehmen können, erhalten diese Informationen anschließend per Post.

 

AUSRÜSTUNG

Jeder Teilnehmer benötigt neben einem Island-tauglichen Fahrrad und der entsprechenden Kleidung ein sturmfestes und leichtes Zelt, Isomatte und Schlafsack, Essgeschirr und Expeditionsnahrung (es kann mehrere Tage lang kein Proviant gekauft werden), welches alles in einem etwa 55 Liter großen Bergsteigerrucksack auf einem Gepäckträger am Fahrrad transportiert wird. Packtaschen sind für diese Tour wegen der viele Flussdurchquerungen absolut untauglich. Eine detaillierte Ausrüstungscheckliste mit allen notwendigen Island-Utensilien erhalten die Teilnehmer mit der Buchungsbestätigung. 

 

Trans Island - 2 Wochen unterwegs mit Zelt, Schlafsack und Kocher, ohne Begleitjeep auf neuer Hochlandroute

Island

Abenteuerreise für Fortgeschrittene und Könner

Level: Anspruchsvolles Bike-Trekking

Fahrleistungen: 12 Etappen mit 800 km, davon 500 km auf Hochlandpisten

Preis pro Person:   1250.- Euro

Termin:          13./14.08. - 29.08. 2010

Tourguide:       Achim Zahn

 

IM EISMEER

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