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New VOM MONT BLANC ZUM
 MITTELMEER
gta (Grande Traversata delle Alpi - Westalpen)
Vom Dach zum Nullpunkt der Alpen
 

gta - Vom Mont Blanc zum Mittelmeer: Martigny > Riva Ligure

Level 3 bis 4: für Fortgeschrittene und Könner

Fahrleistungen: 13 Etappen mit 28 250 Hm bergauf, 28 750 Hm bergab und 832 km, Begleitfahrzeug

Highlights: die Schmugglerroute über den Grand Col Ferret - alles fahrbar, das Mont Blanc-Panorama mit den Pfaden zum Gletscherdorf am Gletscherbach, das Murmeltierland im Vanoise-Nationalpark mit dem höchsten Strassenpass der Alpen, die Dynamite Trails vom Himmel zur Hölle am Mont Cenis und das lebendige Städtchen Susa, der 2300 Höhenmeter-Uphill zur Ciantiplagna mit der anschließenden Panoramafahrt auf der Assietta-Kammstraße, der Posto Tappa in Usseaux, die gta-mulattiera im hintersten Piemont-Winkel Massello, die ex strada militare zu den Tredici Laghi mit einer Cannone 149, im Visier der Monviso - Kaiser der Cottischen Alpen, Marmora mit der Trattoria Ceaglio, Bartolo von der Osteria della Pace im malerischen Weiler Sambuco, der Kanonen-Trail über die Bassa del Druos, die gta- mulattiera über den Passo del Duca im Naturpark Valle Pesio, die Ligurische Grenzkammstraße mit der Traverse des Gewitterberges Saccarello, der Monte Pietravecchia und der Ausklang am Strand von Riva Ligure.

Traumziel Transalp: Für ein neues Buchprojekt benötigen wir aktuelles Fotos, auch aus ungewöhnlichen Perspektiven. Da darf die gta natürlich nicht fehlen! Solange es der zeitliche Rahmen zulässt, werden wir an tollen Location zum Fotografieren ein paar Minuten länger verweilen. Alle Mitfahrer erhalten kostenlos eine Foto-CD von dieser Befahrung der gta.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Westalpen? Wer die Ostalpen bereits mehrmals auf verschiedenen Routen überquert hat, sucht neue Herausforderungen. Bergradler, denen es in den Ostalpen zu laut, zu voll geworden ist, finden am westlichen Alpenhauptkamm noch einsame Routen. Oder einfach nur neugierig? Mal etwas anderes sehen und erleben? Sehr hohe Berge, tiefverwurzelte Traditionen und den Kontrast von Land und Leute auf dem langen Weg vom Mont Blanc zum Meer.
Die Westalpenüberquerung vom Mont Blanc zum Mittelmeer ist der Marathon aller Alpenüberquerungen von Nord nach Süd. Nimmt man eine Transalp der mittleren Schwierigkeitsskale über die Ostalpen, so addieren sich die Fahrleistungen am Ziel auf etwa 10 000 Höhenmeter und knapp 400 Kilometer. Während der Hauptkamm der Ostalpen durchgehend von Ost nach West verläuft, machen die Westalpen am Rhoneknie eine 90-Grad-Kurve und enden im Süden am Mittelmeer, dem Nullpunkt der Alpen. Diese geographische Eigenart bekommen Westalpencrosser natürlich zu spüren. Denn ihre Route gen Süden folgt ständig dem Kamm der höchsten Berge. Daraus resultiert ein erheblich längeres Streckenprofil, summieren sich die Fahrleistungen einer Transalp auf rund 25 000 Höhenmeter und 800 Kilometer und entsprechen damit zwei Transalps in den Ostalpen. Der lange Weg führt jedoch nicht nur durch grandiose Gebirgslandschaften mit verschiedenen Kulturen, sondern auch zu der Erkenntnis, dass Abenteuer auch im zivilisierten Europa noch möglich sind. Ganz weit draußen bestimmt das Ziel und die Natur den Weg dieser hochalpinen Tour de France. 25 Jahre lang hat Serac Joe an der Route gearbeitet: neue Wege entdeckt, alte Trassen wieder gefunden, vieles versucht und so manchen Streckenabschnitt verworfen. Ich bin den Menschen und ihren Bergen in diesem Alpenabschnitt näher gekommen. Entstanden ist >> der Weg - die mulattiera - die gta <<.

Geschichtsträchtige Trassen machen die Südtäler am Mont Blanc-Massiv für Mountainbiker wegsam, verknüpfen die Pässe unmittelbar am Abhang des Daches der Alpen zu einer spektakulären Route vom Rhoneknie aus dem Wallis nach Bourg St. Maurice im Tal der Isere. Da im angrenzenden Vanoise-Nationalpark Bergradeln strikt verboten ist, muss der Col d l’Iseran, höchster Straßenpass der Alpen gemeistert werden. In der Urlaubszeit fahren da mehr Radler als Autos hoch. Auf der Südseite säumt das schmale Asphaltband eine fast unberührte, bezaubernde Hochgebirgslandschaft ins Tal der Arc. Murmeltiere und Adler wachen heute über den bei uns fast gänzlich unbekannten Montcenis. Alte Militärwege erschließen für Mountainbiker ein Revier mit attraktiven Routen aller Schwierigkeitsgrade, die zu den schönsten im gesamten Alpenbogen gehören. Südlich der alten Römerstadt Susa greifen die Ausläufer langgestreckter Bergkämme wie die Fangarme eines riesigen Tintenfisches nach dem Boden des Piemont, dem Land am Fuß der Berge, um sich dann zur höchsten Erhebung des südlichen Alpenraumes aufzubäumen - dem Monviso. 3859 Meter hoch. Dazwischen Schluchten und Gräben, in denen reißende Bäche und Flüsse das Bergland entwässern. Dreieinhalb Kilometer Luftlinie darüber ragt das feine, blaue Horn des Cottischen Kaisers aus dem Dunst der Poebene. Dora Riparia, Chisone, Pellice, Varaita, Maira und Stura di Demonte - auf dem Weg zum Meer passiert die gta jeden Tag einen Tintenfischarm. Die Reifen knirschen auf dem über 100 Jahre alten Belag der Militärstraßen der Alpinis, die aussichtsreich über die Kämme verlaufen, die aus den tiefen Tälern heraus die felsigen Gipfelhöhen erschließen. Das weiße Urgesteinsband der Maira/Stura-Kammstraße gehört zu den attraktivsten Höhenrouten der Bergradler in den Westalpen, die Abfahrt auf der uralten gta-Mulatierra vom Felsdurchschlupf des Passo di Rocca Brancia durch zig Haarnadelkurven hinab ins Tal der Stura di Demonte lässt die Augen der Mountainbiker immer wieder aufleuchten. Eine letzte Barriere stellt sich in den Weg - die Seealpen. Oben eine kalte und tote, doch irgendwie reizvollen Felsenwelt mit Seen inmitten splittriger Trümmerkare, unten blumenreiche Gärten, die von einer traditionsbewussten und streng gläubigen Bauernschaft geschützt werden. Der 12. Tourentag, die Königsetappe der gta mit der Überquerung der Seealpen auf versteckten Alpiniwegen und der steinigen Trasse der Ligurischen Grenzkammstraße fordert von den Teilnehmern viel Kraft und Durchhaltevermögen ein. Doch schon der karthagische Feldherr Hannibal wusste vor seiner bis heute bewunderten Westalpenüberquerung mit 30 000 Soldaten, mit 6000 Pferden und 37 Elefanten zu berichten: >> Die Alpen sind ein hohes Gebirge, aber nirgends ragen die Berge in den Himmel ...<<.

Übernachtet wird in gemütlichen Posto Tappas oder ausgewählten Hotels, die die Traditionen der Täler des Piemonts und Liguriens auch heute pflegen. Das Gepäck transportiert der Serac Joe-Bus zu jeder Unterkunft. Bei Bedarf können auch einzelne Tagesetappen im Bus mitgefahren werden.

Die Grande Traversata delli Alpi kann aufgeteilt werden:
Teil 1 (gta 1) führt vom Mont Blanc (Martigny) in 7 Etappen zum Monviso (Villanova).
Teil 2 (gta 2) führt vom Monviso (Villanova) in 6 Etappen zum Mittelmeer (Riva Ligure).

Landkarte

PROGRAMM: gta - Westalpencross Mont Blanc > Mittelmeer
Grande Traversata delle Alpi

SAMSTAG:

Anreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus ab München-Hohenbrunn (Abfahrt gegen 9.00 Uhr) über Bregenz nach Martigny am Rhoneknie (Bahnhof, kostenlose Pkw-Abstellmöglichkeit, Treffpunkt gegen 18.00 Uhr), gemeinsames Abendessen mit Tourenbesprechung und Übernachtung in Hotel (Schweiz)

Höhenprofil

SONNTAG:

1. Etappe Nach Courmayeur am Mont Blanc (Aus dem Wallis zum Dach der Alpen) - ab Martigny am Rhoneknie (499 m) zum Lac de Champex (1490 m) und aus dem Schweizer Ferret-Tal auf einer uralten Schmugglerroute mit grandioser Schau auf den Walliser Eisriesen Grand Combin, die Dreiländerspitze Mont Dolent und die Südfluchten des Mont Blanc-Massivs über den Grand Col Ferret (2537 m) ins italienische Ferret-Tal. Schließlich auf dem Balconata-Trail im Antlitz des Daches der Alpen nach Courmayeur (1224 m), Mittagsrast im altehrwürdigen Wirtshaus Ferret und Cappuccino in der Elena-Hütte. Übernachtung in Hotel (Italien) und Abendessen in Restaurant. 2950 Hm bergauf, 2200 Hm bergab und 68 km, jeweils etwa 15 min Schieben bergauf und bergab - einfachere Variante mit 2100 Hm bergauf, 1350 Hm bergab und 59 km möglich

 

Höhenprofil

MONTAG:

2. Etappe Nach Bourg St. Maurice im Isere-Tal (Großes Mont Blanc-Kino) - ab Courmayeur (1226 m) über La Thuile (1496 m) auf einer alten Militärstraße durch das zauberhafte Vallone auf den Col de Chavannes (2603 m) mit Mont Blanc-Panorama. Grandioser Trail-Downhill auf den grünen Boden des Val Veny mit Pasta oder Polenta auf der Soldini-Hütte, gestärkt zum Col de la Seigne (2514 m) mit langer Trail-Abfahrt ins Tal am Gletscherbach, schließlich rasante Abfahrt auf legendärer Tour-Strecke nach Bourg St. Maurice (813 m), Übernachtung in Hotel (Frankreich) und Abendessen in Restaurant 2050 Hm bergauf, 2450 Hm bergab und 62 km, insgesamt etwa 30 min Schieben bergauf und etwa 10 min bergab

 

 

Höhenprofil

DIENSTAG:

3. Etappe Ins Arc-Tal unter den Eisdomen des Vanoise-Nationalparks (Über den höchsten Straßenpass der Alpen) - ab Bourg St. Maurice (813 m) abseits zum Lac de Tigne und auf der Grand Randonee im Bikepark nach Val d’Isere (1810 m). Im Sog der zahlreichen Rennradler und auf den höchsten Straßenpass der Alpen, Col d l’Iseran (2764 m). Nach der Rast im alten Passhaus tolle Asphaltabfahrt (auf allen anderen Wegen im Nationalpark herrscht striktes Bike-Verbot) durch die bezaubernde Hochgebirgslandschaft des Vanoise-Nationalparks ins malerische Bergdorf Bonneval-sur-Arc (1785 m). Abendessen und Übernachtung in Gasthof (Frankreich). 2600 Hm bergauf, 1650 Hm bergab und 70 km, kurze Schiebestücke im Bikepark

 

 


 

Höhenprofil

MITTWOCH:

4. Etappe Über den Montcenis ins Susa-Tal (Auch Hannibal war hier!) - ab Bonneval-sur Arc (1785 m) auf alten, aussichtsreichen Dynamite Trails um die Festung Montfroid zum Col de Sollieres (2639 m), auf lieblichen Wiesenpfaden durchs Land der Murmeltiere zum Lac du Montcenis (2110 m) mit der Montcenis-Hütte. Nach der Mittagspause auf beinharten Granatenwegen über den Col Clappier (2477 m) nach Susa (499 m), lebendiger Hauptort des gleichnamigen Tals Übernachtung und Abendessen in Hotel (sehr gute Küche, Italien). 1750 Hm bergauf, 3500 Hm bergab und 71 km, je nach Fahrkönnen mehr oder weniger lange Schiebepassagen am Col Clappier (insgesamt etwa 30 min), fahrtechnisch einfache Umfahrung auf alter, steingepflasterter Römerstraße möglich

 

Höhenprofil

DONNERSTAG:

5. Etappe Über den Assietta-Kamm ins Chisone-Tal (Schöner kann das Piemont nicht sein - tutti a bici!) - ab Susa (499 m) auf der landschaftlich reizvollen, auf weiten Strecken immer noch gekiesten Giro d’Italia-Route zum Fenestrelle (2176 m), weiter auf atemberaubenden Dynamite Trails (Gran Serin-Bergstraße) über die Cima Ciantiplagna (2785 m) zurr Assietta-Kammstraße mit dem Assietta-Monument (2566 m). Schließlich über die Batteria Gran Costa (2600 m) auf ehemaligen, heute wenig bekannten Alpinisteigen (gta-Pfaden) zu den hübschen Wandmalereien im piemontesischen Weiler Usseaux (1444 m). Abendessen und Übernachtung in Posto Tappa (Mehrbettzimmer in rustikalem, ehemaligen Bauernhof, Italien). 2700 Hm bergauf, 1750 Hm bergab und 51 km, keine längeren Schiebepassagen, Hinweis: Vom Colle delle Finestre kann auch direkt auf einer Straße nach Usseaux abgefahren werden, dann insgesamt 1700 Hm bergauf


 

Höhenprofil

FREITAG:

6. Etappe Ins Germanasca-Tal (Warum in diesen Winkel? - Weil er da ist!) - ab Usseaux (1444 m) im Rücken der gigantischen Fenestrelle-Sperre auf ehemaligen Militärwegen über den Col de Piz (2613 m) zum entlegenen Weiler Massello (1140 m) in einem hochalpinen, noch ursprünglichen Seitental des Valle Germanasca, Abendessen und Übernachtung in Gasthof (Italien). 1600 Hm bergauf, 1900 Hm bergab und 40 km, je nach Fahrkönnen längere Schiebepassage auf der gta-Mulattiera bergab durch das Vallone Massello (mindestens 30 min)

 

 

 

 

Höhenprofil

SAMSTAG

7. Etappe Ins Pellice-Tal (Dreizehn Seen und eine Kanone der legendären Baureihe 149) - ab Massello (1140 m) in die Germanasca-Kerbe und auf einer 20 Kilometer langen ex strada militare durch unwegsames Piemont-Bergland in die Conca di Calancia, weiter auf einem alten Nachschubweg über den Passo di Calancia (2683 m) zu den Tredici Laghi mit einer Cannone 149 in spektakulärer Warte. Schließlich auf Plattenwegen zum Kaiserblick (Monviso) am Colle Giullian (2451 m) und hinab in den kleinen Weiler Villanova (1240 m) am Ende des Val Pellice. Abendessen und Übernachtung in Posto Tappa (Mehrbettzimmer, Italien). 2200 Hm bergauf, 2100 Hm bergab und 47 km, etwa 75 min Schieben bergauf

 

 

 

 


 

Höhenprofil

SONNTAG:

8. Etappe Im Banne des Cottischen Kaisers ins Varaita-Tal (Auch im Hochsommer oft Schnee!) - ab Villanova (1240 m) auf toller Piste durch die bezaubernde Pellice-Schlucht zur Ebene der Toten mit der Jervishütte (1800 m), weiter auf alter Saumroute über den Colle della Croce (2298 m) nach Frankreich in den Naturpark Queyras. Ab Belvedere du Viso (2133 m) anstrengende Schiebepassage auf der gta im Urgestein über den Passo Vallanta (2811 m) zum Losetta-Schlupfloch (2872 m) mit anschließender Trailabfahrt durch das Vallone di Soustra und rasanter Asphaltabfahrt auf dem Chemin Royal nach Sampeyre (971 m), Hauptort des Varaita-Tals, Abendessen und Übernachtung in Gasthof (Italien). 2250 Hm bergauf, 2500 Hm bergab und 62 km, etwa 40 min Schieben bergauf zum Colle della Croce (alter Saumweg) und 120 min auf dem gta-Weg über den Bauch zum Hals (Passo Vallanta) des Monviso (Cottischer Kaiser)

 

 

Höhenprofil

MONTAG:

9. Etappe Von der Varaita zur Maira (Kommt bald wieder!) - ab Sampeyre (971 m) auf dem löchrigen Asphaltband einer ehemaligen Giro d’Italia-Strecke zur spektakulären Monviso-Warte am Blechdenkmal des Colle Sampeyre (2284 m), weiter auf der Varaita-Maira-Kammstraße in den entlegenen Weiler Laurenti und auf einem alten Kreuzweg durch die wildromantische Elvaschlucht zur Ponte Maira (944 m), schließlich auf schmaler Teerpiste durch dunkle Tunnels nach Vernetti (1223 m) , Abendessen (mehrgängiges piemontesisches Menu der Extraklasse) und Übernachtung im allseits bekannten Posto Tappa Trattoria Ceaglio (Italien). 1900 Hm bergauf, 1650 Hm bergab und 41 km, keine Schiebepassagen, Hinweis: Bei guten Verhältnissen besteht die Möglichkeit, die Etappe über den Monte Chersogno (3026 m) zu erweitern!

 


 

Höhenprofil

DIENSTAG:

10. Etappe Von der Maira am Saum der Cuneo-Dolomiten zur Stura (Sempre avanti!) - ab Vernetti (1223 m) auf holpriger Asphaltpiste durch einsame Piemont-Bilderbuchlandschaft zur lebensgroßen Pantani-Statue am Colle di Fauniera (2480 m), weiter auf dem knirschenden, weißen Sand der Maira-Stura-Kammstraße mit prächtigen Blicken auf die Rocca la Meja zur Pasta in der Gardetta-Hütte (2335 m) und auf einzigartiger, vom Steinschlag gezeichneter gta-Trasse zum Passo di Rocca Branchia (2620 m, einer der schönsten Übergänge in den Alpen) mit tollen Fernblicken in die Seealpen. Der abschließende Offroad-Downhill auf einem uralten Maultierweg endet nach 1500 Höhenmeter am malerischen Dorfplatz von Sambuco (1135 m) im Tal der Stura, Abendessen (mehrgängiges piemontesisches Menu der Extraklasse) und Übernachtung in der Osteria della Pace (Italien). 1850 Hm bergauf, 1950 Hm bergab und 52 km, keine Schiebepassagen, Hinweis: Auch möglich ab dem Cippo Pantani auf den erstklassigen Trails des Lu Viol di Fiori über weltentrückte Pässe (Moura delle Vinche und Neraissa) ins Valle Stura!
 

Höhenprofil

MITTWOCH:

11. Etappe Aus dem Stura-Tal in die Seealpen (Der Weg ist steinig und schwer!) - ab Sambuco (1135 m) abseits nach Pratolungo (898 m) und die zahllosen Steinmänner zählend unter das höchstgelegene Kloster Europas – Santuario Sankt Anna di Vinadio. Weiter auf einer alten Mussolini-Piste über den Colle della Lombarda (2351 m) nach Isola 2000 (Frankreich). Nach der Mittagspause am Golfplatz auf alten Alpini-Schleichwegen durch die splittrige Kerbe der Bassa di Druos (2628 m) mit dem legendären Kanonenpflaster an den Laghi Valscura vorbei zu König Vittorio Emanuelle’s Jagdschloss im Herzen des Argentera-Naturparks in den italienischen Seealpen. An der betagten Terme di Valdieri vorbei lange Rollfahrt das Val Gesso abwärts nach Borgo S. Dalmazzo (650 m, Italien), Übernachtung und Abendessen in Hotel mit Pizzeria. 2150 Hm bergauf, 2650 Hm bergab und 81 km, insgesamt etwa 45 min Schieben bergauf und etwa 15 min bergab, Hinweis: Auch einfache Rolletappe ab Sambuco (1135 m) auf einem Radweg einer alten Salzroute folgend die Stura abwärts nach San Borgo di Dalmazzo (650 m) am Rand der Poebene möglich.
 

Höhenprofil

DONNERSTAG:

12. Etappe Über den Ligurischen Grenzkamm (Am Gewitterberg) - ab Certosa (780 m) auf alten Alpiniwegen durch den Naturpark Alta Val Pesio über den Passo del Duca (1989 m, bis auf eine Höhe von 1850 m ist der Karrenweg nicht besonders steil und gut fahrbar) in das gewaltige Karstbecken Conca delle Carsene unter der wilden Bergspitze der Punta Marguareis – höchster Berg der Ligurischen Alpen. Weiter auf dem gta-Dynamite Trail über die Colla Piana (2219 m, lediglich im Mittelteil ist der Karrenweg auf einer Länge von etwa 500 Meter verfallen, muss geschoben werden) zur verdienten Pasta in der Barbera-Hütte (2080 m) und auf der Trasse der Ligurischen Grenzkammstraße zum Monte Saccarello. Schließlich spektakulärer Trail am messerscharfen Kamm hinab zur Colla di San Bernardo di Mendatica (1263 m), Abendessen und Übernachtung in Berggasthof (Italien). 2700 Hm bergauf, 2200 Hm bergab und 90 km, insgesamt etwa 45 min Schieben, Hinweis: Ohne Gipfeltraverse des Monte Saccarello 2100 Hm bergauf, 1600 Hm bergab und 53 km, insgesamt etwa 45 min Schieben

 

Höhenprofil

FREITAG:

13. Etappe Über die Monti Pietravecchia und Toraggio zur Riviera (Wo die Alpen enden) - ab der Colla di San Bernardo (1263 m) auf alter Militärstraße durch den Garezzo-Scheiteltunnel zurück zum Ligurischen Grenzkamm und auf der klassischen Kammstraße zum Monte Grai (1960 m, ab hier fahrtechnisch einfache Abfahrt ohne Gegenanstiege nach Dolceacqua möglich). Weiter auf der Alta Via Monti Liguri zum Passo Valletta (1918 m), auf atemberaubenden Alpinisteigen am schroffen Felskamm der Monti Pietravecchia und Toraggio entlang ständig das Mittelmeer im Visier zur Gola-Hütte und in rauschender Abfahrt nach Dolceacqua (51 m). 1350 Hm bergauf, 2550 Hm bergab und 62 km, kurze Schiebestücke auf der Alta Via zum Monte Toraggio. Nach der Cappuccino-Pause je nach Wunsch per Bike oder Bus auf der lebendigen Via Aurelia zum Nullpunkt der Alpen nach Riva Ligure (Fahrleistungen zusätzlich 150 Hm und 35 km). Nach dem Bad in den blauen Wogen Abendessen und Abschiedsabend in Pizzeria am Meer, Übernachtung in Hotel (Italien).


 

 

SAMSTAG:

Transfer mit dem Serac Joe-Bus nach Martigny (Startpunkt der Tour, Ankunft gegen 11.00 Uhr) und weitere Heimreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus über die Schweiz und Bregenz nach München (Ankunft gegen 17.00 Uhr)

 

ANFORDERUNGEN der gta

Level 3 bis 4

 

Kondition

 

 

 

 

 

Fahrtechnik

 

 

 

 

 

28 250 Höhenmeter bergauf, 28 750 Höhenmeter bergab und 832 Kilometer in 13 Etappen, insgesamt sechs längere Schiebepassagen mit einer Dauer von bis zu 60 min:

Kondition - sehr gute Grundausdauer erforderlich - Richtlinie: 450 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg

Fahrtechnik - eine sichere Fahrtechnik auf steinigen Wegen ist erforderlich