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NEUE ROUTE VOM MONARCHEN DER ALPEN ZUM COTTISCHEN KAISER |
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Nachdem wir in der Saison 2008 die alta gta 1 vom Monte Rosa zum Mont Blanc gemacht haben, folgt 2009 die alta gta 2 vom Mont Blanc zum Monte Viso. Während die riesigen Walliser Gletscher die Route der numero uno auf die Südseite des Alpenhauptkammes verfrachtet haben und dort die schwarzen Täler des Monte Rosa Mountainbikern nicht viele Schlupflöcher gewähren, gibt es für die numero due viele Wege zum Ziel am Monviso. Die direkteste Linie zeichnet der Westalpenexpress mit der extremen Passage über den Colle Carro. Die klassische Route vom Genfer See zum Mittelmeer meidet diese hochalpinen Schwierigkeiten und führt wegen des leidigen Bikeverbots in den französischen Nationalparks auf Asphalt über den Col de Iseran. In meinem Alpencrossbuch aus dem Jahre 2003 bereits angedeutet, gibt es eine dritte Variante. Die alta gta 2 umkurvt diese beiden Übergänge weit im Westen auf tollen Single Tracks, schwenkt am Mont Thabor wieder auf die klassische Route Genf-Mittelmeer und wählt am Rückgrat der Alpen im Reich des Cottischen Kaiser einen vollständig neuen Weg, der den Namen alta (hoch) wirklich verdient. Allein im Bereich der piemontesischen Haupttäler passiert diese traversata 10mal die 2500 Meter-Höhenmarke. Näher ran an die hohen Berge können Biker nicht mehr. Der Offroad-Anteil liegt bei über 70 Prozent. Es gibt keine langatmigen Talfahrten. Den Weg beschreibt das Hochgebirge, dem Säumer, Alpinis, Waldenser vor über 100 Jahren in mühevoller Handarbeit befestigte Trassen abgerungen haben. Heute wird das alte Kulturgut gepflegt von Bergbauern und Wirtsleuten, bei denen noch Werte wie Glauben, Tradition und Respekt gegenüber Mensch und Natur im Vordergrund stehen. Überall wird man reichlich und wohlschmeckend verköstigt. Schließlich könnten die Gäste ja in den Bergen vor Hunger umkommen. Die alta gta 2 verbindet Bekanntes mit Neuem. Fordert Einsatz und Wille. Verspricht Erlebnisse, die im Gedächtnis haften bleiben. Ist das Ergebnis von 20 Jahre Unterwegssein in den Bergen zwischen Rhone und Po.
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PROGRAMM Vom Mont Blanc (Courmayeur) zum Monte Viso (Mairatal) |
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FREITAG: Anreise mit dem Serac Joe-Bus ab München (Abfahrt um 7.30 Uhr) über Bregenz, Martigny im Rhônetal und den Großen St. Bernhard nach La Thuile bei Courmayeur, Abendessen in Pizzeria, Tourenbesprechung und Übernachtung in Hotel
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SAMSTAG: 1. Etappe – Wiesentrails unter dem eisigen Dach der Alpen, ab La Thuile (1496 m, Italien) oberhalb von Courmayeur auf einer vecchia strada militare durch das zauberhafte Vallone di Chavannes auf den Col de Chavannes (2603 m) mit großartigem Mont Blanc-Panorama, jenseits bergab ins grüne Val Veny zur Elisabetta Soldini-Hütte (2200m), weiter im Rücken der Giganten auf alten Militärwegen über den Col de la Seigne (2514 m) zur Nova-Hütte (1554 m) am Gletscherbach. Nach dem cafe ou lait über den Cormet de Roselend (1968 m) hoch über dem gleichnamigen Stausee auf herrlichen Wiesentrails über den Col du Coin (2409 m) zum Gormet d’Areches (2109 m) und am Beaufortin-Kamm hinab nach Moutiers (480 m, Frankreich) im Tal der Isere, Abendessen und Übernachtung in Hotel, 3000 Hm bergauf, 4000 Hm bergab, 85 km – davon fast 40 Single Track-km, insgesamt etwa 60 min Schieben bergauf, kürzere Varianten mit 1500 oder 2500 Hm möglich.
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SONNTAG: 2. Etappe – Trails zwischen Matten und Geröll am Mont Thabor, ab Moutiers (480 m) aus der Maurienne durch ein einsames grünes Hochtal gerahmt von Felskegeln abseits des Val Thorens-Skizirkus über den Col des Encombres (2345 m) hinab nach Modane (1075 m) im Arctal unter den Eisdomen der Vanoise und nachmittags am Mont Thabor, Major der Grajischen Alpen, auf den legendären Trails der klassischen Westalpenüberquerung über den Col de la Vallee Etroite (2445 m) nach Bardonnecchia (1300 m, Italien) im Susatal, Abendessen und Übernachtung in Hotel, 3500 Hm bergauf, 2900 Hm bergab, 85 km – davon fast 20 Single Track-km, insgesamt etwa 15 min Schieben bergab, bei der Mittagspause in Modane treffen wir auf den Begleitbus, so dass diese Etappe bei Bedarf halbiert werden kann.
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MONTAG: 3. Etappe – Königliche Dynamite Trails am Mont Chaberton, ab Bardonnecchia (1300 m) auf alten, aussichtsreichen Dynamite Trails über den Passo della Mulattiera (2412 m), den Col de la Pertusa (2229 m) und in der Flanke des Chaberton, König des Susatals über den Col de la Lauze (2536 m) zum Montgenevre (1850 m), anschließend zum Fort du Gondran (2459 m) und auf vergessenen Grenztrails zum Lago Nero und ins Thuras-Tal, Abendessen und Übernachtung in gta-Posto Tappa Thures (1665 m, Italien), 2500 Hm bergauf, 2150 Hm bergab, 50 km – davon fast 20 Single Track-km, insgesamt etwa 30 min Schieben bergauf, kürzere Varianten möglich.
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DIENSTAG: 4. Etappe – Der neue Weg, ab Thures (1665 m) ins Valle Argentiera (1448 m) und am plätschernde Ripa-Bach bergwärts zum Gran Miol (2300 m). Hier verlassen wir die klassische Route der Westalpenüberquerungen und folgen den abenteuerlichen Frontsteigen der Alpinis über den Passo della Longia (2817 m) unter der Gran Queyron-Felspyramide über abgrundtiefe Wandfluchten hinweg nach Ghigo (1446 m) im Valle Germanasca, Abendessen und Übernachtung in Gasthof, 1500 Hm bergauf, 1700 Hm bergab, 30 km – davon fast 15 Single Track-km, insgesamt etwa 30 min Schieben bergauf.
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MITTWOCH: 5. Etappe – In den Naturpark Queyras, ab Ghigo (1446 m) auf alten Bergwerkssträßchen zum Colle della Balma (2310 m) und weiter bergwärts zu den Tredici Laghi, wo noch zwei alte Alpini-Kanonen (2586 m) der legendären Baureihe 149 gen Frankreich schielen. Weiter auf in Schrofen befestigte Dynamite Trails über bunten Blumenwiesen und unter splittrigen Karen zum Colle Giulian (2451 m) und den Monviso bereits im Visier durch über 100 Haarnadelkurven hinab nach Villanova (1225 m) im Valle Pellice. Nach der Mittagspause im gta-Posto Tappa zur Jervis-Hütte im Kessel der Toten (1732 m) und über den Colle della Croce (2298 m) nach la Monta (1661 m, Frankreich), Abendessen und Übernachtung in gta-Posto Tappa, 2700 Hm bergauf, 2500 Hm bergab, 45 km – davon fast 15 Single Track-km, insgesamt etwa 60 min Schieben bergauf.
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DONNERSTAG: 6. Etappe – Unter dem Nordgesicht des Cottischen Kaisers, ab la Monta (1661 m) auf einer von der Natur gezeichneten Straße zur Belvedere du Viso (2133 m), dann schiebend in bezaubernder Landschaft zum Lago Lesto, dann tragend über einen gewaltigen Steinhaufen zum Passo di Vallanta (2811 m) am Bauch des Cottischen Kaisers, dann atemberaubend im Revier der Steinböcke zum Passo di Losetta (2872 m), schließlich nur noch bremsend auf grandiosem Trail das blumige Vallone di Soustra hinaus zur Varaita-Bergstraße (2007 m). Auf Asphalt zum Col Agnel (2748 m), offroad über den Col de Chamoussiere (2884 m) zur Lac de la Blanc-Hütte (2499 m) und über den Col de la Noire (2956 m) ins Lange Tal (2550 m) mit Himalaya-Dimensionen, die viele unterschätzen. Ein Flugzeugwrack liegt am Weg, nach grandioser Trailabfahrt geht es über die eindrucksvolle, tiefstarrende Pont du Chatelet (1625 m) ins Bergdorf Fouillouse (1907 m, Frankreich), Abendessen und Übernachtung in gta-Posto Tappa, 3000 Hm bergauf, 2750 Hm bergab, 65 km – davon fast 30 Single Track-km, insgesamt etwa 180 min Schieben bergauf, kürzere und einfachere Variante mit 50 min Schieben möglich.
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FREITAG: 7. Etappe – Die Grenzpatrouille am längsten Single Track der Alpen über 2000 Meter, ab Fouillouse (1907 m) über den Col du Vallonnet (2524 m) zu den splittrigen Felsfluchten des Monte Sautron mit der Mallemort-Festungsanlage (2508 m). Nach dem Gipfelsieg an der Batterie de Viraysse (2772 m) Trailfahrt in die gottverlassenen Plateautäler im Grenzgebiet mit den einzigartigen Seen von Orrenaye (2411 m) auf französischer und Roburent (2450 m) auf italienischer Seite. Anschließend über den Colle Scaletta (2614 m) auf grandiosen Dynamite Trails ins Valle Maira (904 m) und nach Vernetti (1223 m), Abendessen, Abschiedsabend und Übernachtung in der Trattoria Ceaglio, 2000 Hm bergauf, 2700 Hm bergab, 50 km – davon fast 35 Single Track-km, insgesamt etwa 30 min Schieben, kürzere Variante möglich.
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SAMSTAG: Nach dem Frühstück Rückreise mit dem Serac Joe-Bus über Aosta, den Großen St. Bernhard nach Martigny im Rhonetal und weiter über Zürich und Bregenz nach München (Ankunft gegen 18.00 Uhr)
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ANFORDERUNGEN |
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Voraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen ist eine sehr gute Grundausdauer und Freude am Erlebnis „Hochalpine Challenges“ in der Gruppe. Das Streckenprofil weist sehr lange Single Track-Abschnitte auf, die ein sicheres Beherrschen der Biketechnik auch im hochalpinen Gelände erfordern. Die angegebenen Schiebezeiten können nur als Richtlinie dienen, da diese sehr vom eigenen Leistungsvermögen und den Verhältnissen vor Ort abhängen. Bestenfalls kann rund 95 Prozent der gesamten Route, die durchweg auf historisch gewachsenen Wegen verläuft, befahren werden. Längere Schiebepassagen, ein fahrtechnisches Können ist erforderlich, sehr gute Grundausdauer - Richtlinie: 400 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg
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LEISTUNGEN |
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Organisation, Führung und Betreuung, Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport und An-/Rückreise ab/bis München, Bodensee oder Martigny.
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TERMINE UND PREISE |
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Für Gruppen auf Anfrage
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HINWEISE |
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Die Kosten für die Übernachtungen und Verpflegung (je nach Bedarf etwa 55.- Euro pro Tag) müssen gesondert getragen werden. Serac Joe hat bei den Unterkünften Gruppentarife ausgehandelt, die wir direkt an Sie weitergeben. Die Gesamtkosten der Westalpenüberquerung vom Mont Blanc zum Monte Viso auf der Route der alta gta 2 mit Anreise ab/bis München, Bodensee und Martigny, 8 Übernachtungen, Verpflegung, 7 Fahretappen und Begleitfahrzeug betragen etwa 1100.- Euro Objektive wie subjektive Gründe (z.B. Schlechtwetter, Materialschäden, Krankheit) können zu einer Abänderung der geplanten Tagesetappen führen.
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AUSRÜSTUNG |
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Jeder Teilnehmer erhält mit der Buchungsbestätigung eine AUSRÜSTUNGS-CHECK-LISTE.
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alta gta 2 - Vom Mont Blanc zum Monviso (Piemonte)

Level 4 bis 5 - für Könner
Fahrleistungen: 7 Etappen mit 18 200 Hm und 410 km
Preis für Gruppen: Auf Anfrage
Termin: Für Gruppen auf Anfrage
Highlights:
die Übergänge am Chavannes und la Seigne - Traumtrails am Wandansatz der gewaltigsten Mauer der Alpen, einsamste Wiesenpfade über den Col du Coin, der Col des Encombres - alles fahrbar, die Bilderbuchlandschaft am Colle Vallee Etroite - grünes Gras unter rotbraunen, gezackten Felskämmen, der Dynamite Trail zum Col de la Pertusa - alle hohen Berge im Rund des Alta Valle Susa grüßen, der Posto Tappa Thures - Tradition, Kultur und Wohl einfühlsam gewahrt, der Riccovero am Passo della Longia - unglaublich, wie die Alpinis den Felsfluchten Wege abrangen, der erste Anblick des Cottischen Kaisers über den 13 Seen, die Tour aller Touren - der Giro am Viso mit dem höchsten Punkt der alta gta 2 am Col de la Noire, 2956 Meter hoch, macht schweigsam, der Downhill vom blauen Seenauge am Longet entlang der Ubaye zur tiefstarrenden Pont de Chatelard - Landschaftsformen im Himalaya-Format, einer der besten Trial-Uphills der Alpen zur einem Adlerhorst gleichenden Batterie de Viraysse, der Roburent-Hochgebirgstrail - 6 Stunden Einsamkeit, Fulvia, Andrea und Peter vom Posto Tappa Ceaglio

Die Mountainbiker des Südens.
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WESTALPEN alta gta 2: Mont Blanc > Monte Viso
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